Neue Fremdenpolizei: Kampf gegen Illegalität

Grenz- und Fremdenpolizei neu: Mikl-Leitner präsentierte mit General Konrad Kogler das neue Model
Foto: Innenministerium

Ab Herbst gibt es in allen neun Landespolizeikommanden eigene Abteilungen für grenz- und fremdenpolizeiliche Maßnahmen.

2400 Beamte - Der Kampf gegen "Illegale", Schlepper, Menschenhändler, Drogen- und Waffenschmuggler wird weiter verstärkt. "Illegalität ist ein Nährboden für Kriminalität, diesen wollen wir trockenlegen", sagt Innenministerin Johanna Mikl-Leitner. Deshalb wird die Grenz- und Fremdenpolizei neu aufgestellt.

Mit 1. Juli wurden ja die durch die Schengen-Erweiterung obsolet gewordenen letzten 30 Grenzpolizeistationen aufgelassen. Ab Herbst gibt es in allen neun Landespolizeikommanden eigene Abteilungen für grenz- und fremdenpolizeiliche Maßnahmen. Diese fungieren als Analyse-, Einsatz-, Kontrollstellen.

Darunter werden Österreich-weit rund 25 Fachinspektionen installiert. Gemeinsam mit den Grenzpolizeiinspektionen an den Flughäfen sowie den 85 AGM-Dienststellen (Ausgleichsmaßnahmen) wird von diesen vorwiegend an Hauptverkehrsrouten (auch Bahn, Schiff), in den Ballungsräumen, im grenznahen Bereich kontrolliert. Dazu gehören auch intensivere Rotlicht- und Schwarzarbeiterkontrollen in Kooperation mit der Finanzpolizei.

(kurier) Erstellt am
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