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Politik
03/07/2012

Methoden von Medien

Das Land braucht starke Medien und furchtlose Journalisten. Und ehrliche.

von Helmut Brandstätter

Der KURIER bekommt rund 150.000 Euro Vertriebsförderung, aber keine Presseförderung. Insoferne betrachten wir die aktuelle Diskussion über die Kürzung der Presseförderung ohne persönliche Betroffenheit. In einem Land, in dem ein öffentlich-rechtlicher Sender mit stark privat geprägtem Programm rund 600 Millionen an Gebühren kassiert, kann man durchaus für die Förderung von Zeitungen argumentieren, weil damit die Journalisten-Ausbildung und die Entsendung von Korrespondenten unterstützt wird.

Die Gratiszeitung Österreich ist gegen die Presseförderung, das ist legitim. Aber wenn dem Herausgeber des Standard, Oscar Bronner, vorgeworfen wird, er habe sich mit der Presseförderung eine Wohnung ausgebaut, fängt die Unwahrheit an und der Spaß hört sich auf. Österreich , im Verkauf erfolglos und deshalb gratis, hat sich ungeniert beim Kanzler angebiedert, um an Inseratenmillionen zu kommen. Dazu gibt es bereits eine gerichtliche Entscheidung. Und alle Unternehmen des Landes wissen, mit welchen Methoden man bei Österreich vorgeht, um an Inserate zu kommen.

Der KURIER hat sich erfolgreich gegen Unwahrheiten der Gratiszeitung gewehrt. Das ist mühsam, aber soll anderen, die sich bedroht fühlen, als Beispiel dienen.

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