Politik
29.01.2012

Job-Modell Austria

Die EU-Granden suchen Jobs und Wachstum. Ein Blick auf Österreich lohnt sich.

50 Prozent der spanischen Jugendlichen sind arbeitslos, in Griechenland, Italien, Irland und Portugal ist die Situation der Jungen nicht viel besser. Ein Alarmsignal. Nach Banken-Hilfspaketen, milliardenschweren Krediten und riesigen Rettungsschirmen für pleitebedrohte Staaten, besinnen sich die EU-Granden im fünften Jahr der Finanz- und Schuldenkrise, mehr für Jobs zu tun. Immerhin.

Die Erkenntnis, dass mit Sparen allein keine Zukunft zu machen ist und sechs Millionen arbeitslose Jugendliche die EU-Regierungen pro Woche zwei Milliarden Euro kosten, hat die Politiker zum Nachdenken gebracht.

Auch wenn Österreich das Land mit der geringsten Arbeitslosenquote und dem höchsten sozialen Frieden in der EU ist, gilt es für die Bundesregierung, diesen Zustand zu erhalten und das "Modell Austria" stärker zu bewerben.

Die Rezeptur des Erfolgs ist einfach-pragmatisch, keine Voodoo-Ökonomie: Österreich punktet mit einem guten System der Ausbildung, mit einer Politik, die parteiübergreifend Beschäftigung und soziale Stabilität zur Priorität macht, dynamischen und innovativen Unternehmen sowie einer funktionierenden Sozialpartnerschaft.