Politik | Inland
16.12.2017

Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck im Kurzporträt

"Tirolerin des Jahres", "WU-Managerin des Jahres" und Überraschungskandidatin für den Ministerposten.

Name: Margarete Schramböck

Ministerium: Wirtschaft und Digitales

Partei: ÖVP

Alter: 47

Bekannt für: Wurde an der Seite von Tobias Moretti zur "Tirolerin des Jahres" gekürt

Bisherige Karriere: Sie gilt als Vertraute der niederösterreichischen Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP). In der Tiroler ÖVP wird sie als "Tiroler Minister-Beitrag" zur neuen Regierung bewertet. Schramböck galt lange als Vorzeigemanagerin. Die 1970 in St. Johann in Tirol geborene IT-Expertin hatte vor ihrem Engagement bei der Telekom Erfahrungen in Führungsfunktionen bei Alcatel, NextiraOne und Dimension Data Austria gesammelt. Keine zwei Monate ist es her, dass Schramböck im Streit - zwei Tage nach der Nationalratswahl - die Telekom verließ. Dann begann die schwarze, jetzt türkise Karriere: Er ist internationaler Sekretär der JVP, später ÖVP Generalsekretär, zuletzt Wien-Chef, um nur ein paar Stationen zu nennen. Als Minister wird ihm eine Zusammenarbeit mit den Freiheitlichen nicht schwerfallen, schon in Wien hat er gerne und oft kooperiert. Berührungsängste? Gab es nicht. Es sei "ein schönes, professionelles Zusammenarbeiten", streute er einmal FPÖ-Vizebürgermeister Johann Gudenus Rosen, der Blümel wiederum "Handschlagqualität" zusprach. - derstandard.at/2000069820863/Die-Koepfe-der-neuen-Regierung-Portraets-der-moeglichen-Minister

Warum dieses Ressort: Schramböck gilt als absolute Überraschungskandidatin für Wirtschaft und Digitales. Dass Kurz sich seinen Freund nun als Kanzleramtsminister zur Unterstützung holen dürfte, ist daher wenig überraschend, es ist vielmehr ein logische Schritt. - derstandard.at/2000069820863/Die-Koepfe-der-neuen-Regierung-Portraets-der-moeglichen-Minister