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Wien-Wahl
10/12/2015

Bezirke: Währing dürfte grün werden

Bei den Bezirksvertretungen wird das Rennen noch knapp. Die ÖVP verteidigte knapp den ersten Bezirk.

Die Wiener Bezirksvertretungswahl könnte neben der City und Simmering auch für weitere Verwaltungseinheiten Umwälzungen bringen. So liegt die FPÖ in Floridsdorf im vorläufigen Endergebnis auf dem ersten Platz, allerdings so knapp, dass die Briefwahlstimmen am Montag hier womöglich noch etwas ändern könnten. Spannend sieht es auch in Favoriten, der Donaustadt und in Währing aus.

Unglaublich spannend war der Wahlausgang im ersten Bezirk: Die SPÖ schien bis Montag Abend die Nase vorne zu haben. Doch die Briefwähler brachten doch noch einen knappen Sieg für die ÖVP.

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In Floridsdorf schafften die Blauen 38,92 Prozent (plus 8,93 Prozentpunkte). Die SPÖ wurde auf den zweiten Platz verwiesen. Die Roten kamen nur mehr auf 37,51 Prozent, ein Minus von 7,49 Prozentpunkten. Mit den Briefwahlstimmen könnten sie noch den ersten Platz holen - denn die SPÖ dürfte mit den Wahlkarte letztlich etwas besser abschneiden, während die FPÖ letztlich etwas schwächer aussteigen dürfte.

In Favoriten, Donaustadt und Währing lagen SPÖ und FPÖ auch sehr knapp beieinander - allerdings jeweils die SPÖ vorne. Dies sollte sich mit der Briefwahl nicht mehr ändern. In Favoriten war der Vorsprung der SPÖ minimal: 39,94 Prozent bedeuten jedoch ein beachtliches Minus von 7,49 Prozentpunkten. Die FPÖ folgt auf dem Fuß - mit 39,69 Prozent (plus 6,36 Prozentpunkte). In der Donaustadt schmolz der Abstand ebenfalls drastisch: Die SPÖ schaffte 40,06 Prozent, ein Minus von 7,87 Prozentpunkten. Die FPÖ legte auf 38,40 Prozent (plus 8,2 Prozentpunkte) zu.

Ein Kopf-an-Kopf-Rennen gibt es auch in Währing: Dort matchen sich allerdings Grüne und ÖVP. Laut vorläufigem Endergebnis (ohne Briefwahlauszählung) lagen die Grünen im 18. Bezirk mit 27,93 Prozent und einem Plus von 2,15 Prozentpunkten knapp vor den Schwarzen, die derzeit bei 26,30 Prozent und damit bei einem deutlichen Minus von 4,33 Prozentpunkten gegenüber 2010 stehen. Auch hier muss wohl auf die Wahlkarten gewartet werden.

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