APA6780638-2 - 08022012 - WIEN - ÖSTERREICH: ZU APA-TEXT II - THEMENBILD - Illustration zu den Themen Sparpaket, Euro, Steuern und Geld aufgenommen am Montag, 6. Februar 2012. Die Regierungsparteien SPÖ und ÖVP verhandeln über ein umfassendes Sparpaket. APA-FOTO: HELMUT FOHRINGER

© APA/HELMUT FOHRINGER

KURIER-OGM-Umfrage
10/21/2013

Wichtigster Wunsch der Wähler ist die Steuer-Entlastung

Bürger fordern: Regierung soll als Erstes die Steuern senken und Geld in der Verwaltung holen.

von Christian Böhmer

Was ist das drängendste Problem, das die nächste Bundesregierung zu lösen hat bzw. angehen sollte?

Für vier von zehn Österreichern (44 Prozent) ist die Antwort klar: Sie wollen, dass die Steuern für kleine und mittlere Einkommen sinken, anders gesagt: Sie fordern, dass ihnen mehr Geld im Börserl bleibt.

Ähnlich wichtig ist den Bürgern laut einer aktuellen OGM-Umfrage für den KURIER nur noch ein einziges Thema, nämlich: der strikte Sparkurs bei der Verwaltung. Eben den wünschen sich im Bund wie in den Ländern immerhin noch 29 Prozent der Befragten.

Deutliche Entscheidung

„Das Ergebnis ist insofern bemerkenswert, als wir nur eine Antwort zugelassen haben, sprich: Die Bürger mussten sich für ein großes Thema entscheiden“, erläutert OGM-Chef Wolfgang Bachmayer im KURIER-Gespräch. Anders gesagt: Bei Mehrfach-Nennungen wären wohl auch andere Themen mit einer ähnlich hohen Wichtigkeit ausgestattet worden.

Die Reform des Lehrerdienstrechts ist als Teil der Schulreform für 15 Prozent wichtig. Für Bachmayer ein eher geringer Wert. „Eines fällt allerdings auf: Für die jüngeren Wähler, konkret für die unter 30-Jährigen, ist das Thema weitaus bedeutender als für ältere Befragte.“

Apropos Alter: Eben das spielt bei einem anderen Thema eine wesentliche Rolle. Denn für jeden Zehnten ist die Anhebung des tatsächlichen Pensionsantrittsalters zur Entlastung des Budgets das Thema der nächsten Koalition. Bachmayer ist überzeugt, dass die geringe Zahl der Nennungen einer bisweilen oberflächlichen Problem-Sicht geschuldet ist: „Sobald die Menschen das Reizwort ,Pensionsalter‘ hören, assoziieren sie damit ,länger arbeiten‘.“ Dass es letztlich nur darum gehe, das Antrittsalter an die gesetzlich längst vorgesehene Altersgrenze heranzuführen, sei vielen Befragten oft gar nicht bewusst.

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