© dapd/Nigel Treblin

Homosexualität
01/05/2015

Warten auf Verpartnerung am Standesamt

Homosexuellen-Verbände machen Druck, müssen sich aber weiter gedulden.

Die Eintragung von Partnerschaften am Standesamt lässt weiter auf sich warten. Ursprünglich war eine Gesetzesänderung für das erste Quartal 2015 geplant. Kritik am zähen Fortschritt ab es am Montag vom Rechtskomitee Lambda und der Homosexuellen Initiative Wien (HOSI) im Ö1-"Morgenjournal". In den zuständigen Ministerien betonte man auf Anfrage der APA, weiter daran zu arbeiten.

Familienministerin Sophie Karmasin hatte im vergangenen Frühling gefordert, die Verpartnerung am Standesamt zu erlauben und Justiz- sowie Innenministerium gebeten, einen Gesetzesentwurf auszuarbeiten. Die legistische Vorbereitung sei noch im Gange, betonte man in allen zuständigen Ressorts. Die Sachlage sei "relativ komplex", da etliche Gesetze betroffen seien. Aufgrund der Verzögerungen machen Homosexuellen-Initiativen nun verstärkt Druck. "Wir fühlen uns etwas verschaukelt", meinte etwa Helmut Graupner vom Rechtskomitee Lambda.

eine Newsletter Anmeldung Platzhalter.

Wir würden hier gerne eine Newsletter Anmeldung zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.

Jederzeit und überall top-informiert

Uneingeschränkten Zugang zu allen digitalen Inhalten von KURIER sichern: Plus Inhalte, ePaper, Online-Magazine und mehr. Jetzt KURIER Digital-Abo testen.