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15.10.2017

Wahlabend zur Nachlese: Strache als Königsmacher

Sebastian Kurz fährt den erwarteten Wahlsieg ein, die SPÖ liegt knapp vor der FPÖ, Neos und Liste Pilz haben den Einzug in den Nationalrat wohl geschafft. Den Grünen droht ein Debakel.

6.401.304 Wahlberechtigte waren am Sonntag aufgerufen, den 22. Nationalrat der Zweiten Republik zu wählen.

Das Ergebnis: Vorne Sebastian Kurz - hinter ihm bleibt kein Stein auf dem anderen: Die ersten Hochrechnungen um kurz nach 17.00 Uhr sahen die FPÖ gar vor der SPÖ, was eine Premiere bei einer Nationalratswahl gewesen wäre. Um 18.00 dann Entwarnung für die Sozialdemokraten. Die zweite Hochrechnung wies sie knapp, aber doch vor den Freiheitlichen aus. Ein schwacher Trost.

In unserem KURIER-Wahlstudio berichten wir live aus der Hofburg

Die NEOS und die Liste Pilz schafften es wohl ebenso knapp, aber doch in den Nationalrat. Den Grünen droht jedoch das größte anzunehmende Debakel. Die Ökopartei fliegt aller Voraussicht nach nach 31 Jahren aus dem Nationalrat. Endgültige Klarheit wird es aber erst am Donnerstag geben. Dann sollen alle der rund 800.000 Wahlkarten ausgezählt sein.

Klar ist: Bundespräsident Alexander Van der Bellen ist jetzt Regisseur des weiteren Verfahrens. Er wird sondieren und dann den Regierungsbildungsauftrag an den Stimmenstärksten, Sebastian Kurz, vergeben. Heimlicher Köngismacher: Die FPÖ, die ankündigte sich alle Optionen offen halten zu wollen. Parteichef Heinz-Christian Strache will "mit allen reden" - mehr dazu hier.

Die aktuellen Hochrechnungen von ARGE und SORA finden Sie hier:

Wahlabend zur Nachlese: Strache als Königsmacher

  • 20:05

    Auch in der ÖVP-Wahlzentrale hört man in den Gesprächen immer wieder warnend das Wort "Rot-Blau" - trotz allen türkisen Jubels. Aber in Kürze wird das hier bestimmt kein Thema sein, denn es wird erneut Sebastian Kurz im Kursalon Hübner im Wiener Stadtpark erwartet.

  • 21:23

    Gute Nacht auch von hier aus der ÖVP-Zentrale. Im Wiener Stadtpark dürfte noch länger mit Hits von den Neunzigern bis heute weitergefeiert werden. "Atemlos durch die Nacht" heißt es für die türkise Fanschar, aber für Sebastian Kurz heißt es ab morgen an den künftigen Koalitionsverhandlungen zu schrauben.

  • 21:49

    Wir verabschieden uns für heute mit dem "Pammesberger zum Wahltag", diesmal ausnahmsweise vom Meister persönlich erklärt.

    Wir bedanken uns für die Aufmerksamkeit. Morgen geht's auf KURIER.at weiter mit der Live-Berichterstattung zur NR-Wahl. Denn außer der Frage, wer Erster ist, ist noch so blieb heute noch so ziemliche jede weitere Frage unbeantwortet.

  • 19:55

    ÖVP Zentrale: Pröll spricht von grünen Leihstimmen
    Auch Ex-ÖVP-Chef Josef Pröll äußert sich zum Debakel der Grünen. Pröll: "Ich glaube, dass die Grünen heute in einer wirklichen Doppelmühle waren, zum einen wegen Peter Pilz und andererseits wegen vieler Leihstimmen für die SPÖ, um diese Partei nicht komplett abstürzen zu lassen gegen eine dominierende positive schwarze Entwicklung. Und vielleicht die Konzeptlosigkeit der Grünen in ökologischen Fragen, wenn man weiß, dass es fast keine Partei mehr in Österreich gibt, die Fragen der Lebensqualität und Ökologie in ihrem Portfolio nicht ernstzunehmend und umsetzungsfähig mit sich führt."

  • 19:51

    ÖVP-Zentrale: Pröll sieht "überglückliche ÖVP"
    ​Wie nachhaltig die Erneuerung durch Kurz sei, haben wir Josef Pröll gefragt. Der frühere ÖVP-Chef: "Um die Kirche im Dorf zu lassen. Er hat sich ganz klar in der ÖVP neu aufgestellt, er hat sich Freiräume geschaffen, die viele und auch ich davor nicht hatten, und die wird er zu nützen verstehen. Das hat er in den letzten Wochen gemacht und auch heute gezeigt. Und er wird das auch mit seinen Ideen in Zukunft tun können. Die ÖVP ist heute und denke auch in den nächsten Jahren überglücklich, einen Mann wie ihn an der Spitze zu haben, eine ganz besondere politische Begabung, für Österreich und ich behaupte auch für die europäische Idee. Der klare Dinge anspricht und auch einer Lösung zuführen kann, und das macht auch seinen Erfolg in der ÖVP aus."

    Ob er sich mehr erwartet hätte? Pröll: "Nein, ich habe gezittert bis heute, weil ich mir nicht vorstellen konnte, dass ein 31-Jähriger einen 50-jährigen amtierenden Bundeskanzler, der mit großem Brimborium im Vorjahr gestartet ist, glatt besiegen kann, das sagt schon viel über die Stärke der Ideen dieses Mannes aus."

  • 19:49

    ÖVP-Zentrale: Josef Pröll sieht einen "fulminanten Aufstieg".
    "Als 31-Jähriger eine Kampagne mit so klaren Visionen durchzuziehen, ist eine Riesenfreude. Das macht Hoffnung für die Zukunft, was die Frage der Regierung von Österreich betrifft", sagt der frühere ÖVP-Chef.

    Zu möglichen Koalitionsvarianten sagt Pröll: "Ich hab das in neun Jahren als Minister erlebt, zuerst mit Wolfgang Schüssel und dann mit Willi Molterer. Man muss an so einem Wahlabend innehalten und sich fragen: Was ist da passiert und was sind die Themen? Heute kann Sebastian Kurz aus der Stärke heraus agieren. Das ist der Unterschied zu mir und vielen meiner und seiner Vorgänger. Das macht natürlich Freude, aber es ist auch wichtig, besonnen zu bleiben. Er muss jetzt eine Reformregierung verhandeln, mit wem das möglich ist, wird man sehen." Er habe keine präferierte Variante. "außer die, dass die Ideen der Erneuerung von Sebastian Kurz einfach umzusetzen sind. Was sicher nicht mehr reingeht, ist eine hatscherte Regierung, die sich wieder drübernudelt über die Herausforderungen für Österreich. Ich glaube, die müssen jetzt klar angesprochen werden und auch in einer Koalition gelöst werden."

     

     

    Und vielleicht die Konzeptlosigkeit in Fragen der Ökologie, wenn man weiß, dass es fast keine Partei mehr in Österreich gibt, die nicht mehr Fragen der Lebensqualität und der Ökologie auch in ihrem Portfolio ernstzunehmend und umsetzfähig mit sich führen. <blockquote class="twitter-tweet" data-partner="tweetdeck"><p lang="de" dir="ltr">Sebastian Kurz nach seiner Rede: Küsschen für Freundin Susanne und für Harald Mahrer. <a href="https://twitter.com/hashtag/nrw17?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#nrw17</a> <a href="https://twitter.com/hashtag/%C3%96VP?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#ÖVP</a> <a href="https://t.co/x9hFzeZbFu">pic.twitter.com/x9hFzeZbFu</a></p>&mdash; Peter Temel (@peter_temel) <a href="https://twitter.com/peter_temel/status/919672228316434432?ref_src=twsrc%5Etfw">October 15, 2017</a></blockquote>
    <script async src="//platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script><blockquote class="twitter-tweet" data-partner="tweetdeck"><p lang="de" dir="ltr">Sebastian Kurz nach seiner Rede: Küsschen für Freundin Susanne und für Harald Mahrer. <a href="https://twitter.com/hashtag/nrw17?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#nrw17</a> <a href="https://twitter.com/hashtag/%C3%96VP?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#ÖVP</a> <a href="https://t.co/x9hFzeZbFu">pic.twitter.com/x9hFzeZbFu</a></p>&mdash; Peter Temel (@peter_temel) <a href="https://twitter.com/peter_temel/status/919672228316434432?ref_src=twsrc%5Etfw">October 15, 2017</a></blockquote>
    <script async src="//platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script><blockquote class="twitter-tweet" data-partner="tweetdeck"><p lang="de" dir="ltr">Sebastian Kurz nach seiner Rede: Küsschen für Freundin Susanne und für Harald Mahrer. <a href="https://twitter.com/hashtag/nrw17?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#nrw17</a> <a href="https://twitter.com/hashtag/%C3%96VP?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#ÖVP</a> <a href="https://t.co/x9hFzeZbFu">pic.twitter.com/x9hFzeZbFu</a></p>&mdash; Peter Temel (@peter_temel) <a href="https://twitter.com/peter_temel/status/919672228316434432?ref_src=twsrc%5Etfw">October 15, 2017</a></blockquote>
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  • 21:16

    Die ÖVP-Wahlparty ist derweil noch im Gange. "Entschuldigungen werden ausgestellt", hatte Moderator Eppinger vorher im Scherz noch gesagt. Für die Mühen des Wahlkampfs steht wohl die Textzeile "But I would walk 500 miles" im Song der Proclaimers. Schon in vielen Stadien und Wahlveranstaltungen gehört: "An Tagen wie diesen" von den Toten Hosen. So auch heute.

    Die Eltern von Sebastian Kurz beim Verlassen der ÖVP-Party:

  • 21:04

    ÖVP-Zentrale: Beim Weg durch die Schar der Gratulanten und Selfiejäger zeigte sich Sebastian Kurz noch kameragerecht in Bussi-Bussi-Laune. Mit Freundin Susanne Thier - und auch mit seinem Weggefährten Harald Mahrer.

  • 21:02

    Wer hat von wem Wähler geholt, wer an wen verloren? Aufschluss über diese Fragen gibt die Wählerstromanalyse. Bitte sehr:

  • 20:35

    ÖVP-Wahlzentrale: Kurz fordert erneut "echte Veränderungen"
    In seiner kurzen Ansprache bedankte sich Kurz, mittlerweile staatstragend mit schwarzer Krawatte ausgestattet, auch bei seinen Eltern und seiner Freundin, die "viel aushalten" mussten: "Vielen Dank, dass ihr so eine große Stütze wart's." Der heutige Tag sei historisch, da der Volkspartei in den vergangenen Wahlen kein Plus vor dem Ergebnis möglich war. "Der heutige Tag ist eine Chance, die Führung in dem Land zu übernehmen und für echte Veränderungen zu sorgen." Am heutigen Abend sollen alle Unterstützer feiern: "Ihr habt es euch redlich verdient und schwer erarbeitet." Ab morgen gehe die Arbeit allerdings weiter: "Wir haben nicht kandidiert, um die Wahl zu gewinnen", sondern um Österreich wieder zurück an die Spitze zu bringen und im Land etwas zu verändern. "Feiern wir ordentlich, aber nicht den Sieg über andere", sagte Kurz. Nach seinem Auftritt stürzte sich der ÖVP-Chef dann ins Selfie-Getümmel.

  • 20:16

    ÖVP-Wahlzentrale: Vater Kurz beobachtet im Stillen
    Viele junge Gesichter sind bei der türkisen Party für Kurz auszumachen. Etwas abseits des Trubels steht ein älterer Herr. Durch die Tür zum Saal folgt er ein paar Minuten der Rede des strahlenden Wahlsiegers. Es ist der Vater von Sebastian Kurz. Die Frage nach einer kurzen Wortmeldung lehnt der gelernte HTL-Ingenieur höflich lächelnd ab. Im Wahlkampf hat Kurz - bis auf Ausschnitte in einem Facebook-Video und der einen der anderen Erwähnung bei TV-Konfrontationen - seine Familie eher draußen gehalten.

  • 20:53

    Reaktionen aus Deutschland: FDP sieht Rechtsruck als Gefahr für Jamaika-Gespräche

    FDP-Vize Wolfgang Kubicki geht davon aus, dass der Rechtsruck in Österreich die Regierungsverhandlungen in Deutschland stärker beeinflussen könnte. Aus dem Wahlsieg der konservativen ÖVP von Parteichef Sebastian Kurz könnten CDU und CSU den Schluss ziehen, "dass - wenn man sich aufstellt wie Herr Kurz in Österreich - man größere Mehrheiten organisieren könnte", sagte Kubicki am Sonntagabend.

    Kurz hatte im Wahlkampf für einen strengen Migrationskurs geworben, zudem will er die illegale Zuwanderung auf Null begrenzen. Daraus folgerte Kubicki mit Blick auf die Union: "Die werden sagen: Hätten wir uns so aufgestellt in der Flüchtlingspolitik, hätten wir in Bayern 58 Prozent bekommen und keine 38", so der FDP-Vize in der ARD-Sendung "Anne Will". Das könne in Sondierungs- und möglichen Koalitionsverhandlungen mit FDP und Grünen ("Jamaika-Koalition") zu Problemen führen.

  • 20:49

    Ulrike Lunacek bedankt sich auch im KURIER-Interview bei ihren Wählern, spricht aber von einer "bitteren Niederlage". Man habe einen Wahlkampf geführt, der auf Inhalt gesetzt habe. "Leider ist das nicht von allen Wählern angenommen worden."

  • 20:47

    Und wie sieht Hannes Androsch das Wahlergebnis? Die SPÖ-Grande sieht einen "orbanisierten Rechtsruck". Der Wahlkampf sei eine einzige Pannenserie der SPÖ gewesen. In die Opposition solle die SPÖ allerdings nicht gehen. "Gestalten kann man nur in Regierungsverantwortung."

  • 20:46

    Grüne hoffnungslos hinten

    Die Grünen, die in der Urnenwahl nur 3,3 Prozent erreichten, dürfen sich quasi keine Hoffnungen mehr auf einen Sprung über die Vier-Prozent-Hürde machen. Zwar ist die Öko-Partei bei den Brief-und Wahlkartenwähler traditionell stark. Die Prognosen von SORA und ARGE Wahlen attestieren den Grünen aber mit 3,9 Prozent bzw. 3,7 Prozent dennoch ein knappes Scheitern beim Verbleib im Nationalrat.

    Die NEOS dürften ihr Urnen-Ergebnis (4,96 Prozent) noch geringfügig verbessern - auf 5,1 (SORA) bzw. 5,3 Prozent (ARGE). Auch die Liste Pilz darf geringfügige Verbesserungen durch die Briefwähler erwarten: In der Urnenwahl votierten 4,1 Prozent der Wähler für die Liste des Ex-Grünen, schlussendlich könnte das Ergebnis bei 4,3 (SORA) bzw. 4,4 Prozent (ARGE) liegen.

  • 20:44

    Briefwahlstimmen werden SPÖ noch vor FPÖ bringen

    Die Briefwahlstimmen dürften laut den Schätzungen der Hochrechner der ARGE Wahlen (für die APA) und von SORA (für den ORF) noch eine bedeutende Änderung bringen. Demnach wird die SPÖ aller Voraussicht nach der FPÖ noch den zweiten Rang abnehmen. Die Hochrechnungen erwarten für die SPÖ schlussendlich 26,8 (ARGE) bzw. 26,9 Prozent (SORA), für die FPÖ hingegen 26,3 bzw. 26 Prozent der Stimmen.

    In der Urnenwahl (ohne Briefwahlstimmen und wahlkreisfremden Wahlkarten) liegt die FPÖ mit 27,35 Prozent auf Platz zwei - knapp vor der SPÖ mit 26,75 Prozent. Bei den Briefwählern wird der FPÖ von ARGE Wahlen und SORA ein deutlich schwächeres Ergebnis als in der Urnenwahl prognostiziert, daher dürften die Freiheitlichen mit den mehr als 750.000 Briefwahlstimmen noch hinter die SPÖ zurückfallen.

    Für den Wahlsieger ÖVP dürfte sich mit der Auszählung der postalisch oder in Wahllokalen in fremden Wahlkreisen abgegebenen Stimmen bei den Stimmanteilen nicht mehr viel ändern.

  • 20:43

    Sigi Maurer von den Grünen sieht im Wahlergebnis ein "Desaster für das österreichische Parlament"

  • 20:10

    ÖVP-Wahlzentrale: Kurz erneut umjubelt
    "Er hat es für uns möglich gemacht", sagt Peter L. Eppinger auf der Bühne im Kursalon Hübner. Irgendwie sei es auch schade, dass das nach dem Wahlkampf der letzte Auftritt in dieser Form sein könnte. Umso mehr ruft er alle dazu auf, "diesen Moment zu genießen". Wahlsieger Sebastian Kurz bahnt sich derweil den Weg durch die Menge, die mit schnellen Beats angeheizt wird. Als er die Bühne erreicht, bedankt sich Kurz noch einmal bei allen Unterstützern und seinem engsten Team um Elisabeth Köstinger. Es sei "kein Tag des Triumphs über andere", wiederholt er seine Worte vom frühen Abend. Es sein ein Auftrag, das Land zu verändern.

  • 20:28

    Grüne im Metropol: Tanz und Tränen nach Lunaceks Rede

    Die grüne Spitzenkandidaten ist unter tosendem Applaus und Jubel in das Metropol eingezogen, der minutenlang nicht aufhören wollte, als sie schon auf der Bühne stand. 

    Lunacek bedankte sich beim Wahlkampfteam und allen Helfern für einen "Wahlkampf mit Respekt". Das Wahlergebnis tue weh, "aber es ist noch nicht ganz entschieden, vielleicht gelingt es noch, die Hürde zu überwinden. So oder so gibt es uns Grüne weiterhin. Wir werden es schaffen, die Grünen in Österreich wieder groß und stark zu machen. Es ist ein ganz schwerer Moment für und für mich alle."

    Lunacek und viele der Kandidaten und Anhänger kämpften spätestens dann mit den Tränen, als Gloria Gaynors "I Am What I Am" am Schluss der Rede gespielt wurde und das grüne Wahlteam auf der Bühne tanzte. Inzwischen leert sich das Metropol langsam. Das Zittern um den Wiedereinzug könnte bis zum Donnerstag andauern, wenn die letzten Wahlkarten ausgezählt werden. 

  • 20:20

    FPÖ: Das war es aus der Marx-Halle

    Wir, Jürgen Klatzer, Johanna Hager und Jürg Christandl, verabschieden uns von der FPÖ-Wahlparty. Die Marx-Halle wird noch feiern, "bis in die Morgenstunden", sagte FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache.

    Auf Wiedersehen aus der Marx-Halle.