Das Foto von KURIER-Fotograf Christandl.

© Kurier/Juerg Christandl

KURIER-Flüchtlingsfoto
12/04/2015

Gudenus bedauert und zahlt 2500 Euro für Flüchtlinge

Vorwurf der Inszenierung eines KURIER-Flüchtlingsfotos: FPÖ-Politiker zieht Behauptung als unwahr zurück.

Erst entstand das Foto, das den syrischen Flüchtling Ziad und seinen Sohn Mahmoud vor dem Asylwerberzentrum in Wien und FPÖ-Demonstranten zeigt – dann enstanden Gerüchte. FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache wie sein Vize Johann Gudenus unterstellten öffentlich, dass das Foto von KURIER-Fotograf Jürg Christandl gestellt sei. Dieser klagte wegen übler Nachrede und auf Unterlassung. Strache wie Gudenus durften fortan nicht mehr behaupten, das Foto vom 3. 6. sei gestellt sei.

Sechs Monate später das Eingeständnis von Wiens Vizebürgermeister Gudenus via Facebook. Nach einem persönlichen Gespräch mit Christandl gestehe er ein, dass seine einstigen Behauptung unwahr sind... "und ich ziehe diese hiermit mit dem Ausdruck des Bedauerns zurück". Gudenus hat sich zudem verpflichtet, 2500 Euro an die Flüchtlingshilfe des Roten Kreuz zu spenden. Das Geld ist bereits überwiesen.