Alexander Van der Bellen vor der TV-Debatte am Sonntag.

© EPA/LISI NIESNER

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05/16/2016

Van der Bellens Schluss-Video: "Dies ist ein großes Land"

Briefschreiber Van der Bellen will in seiner Botschaft ans Volk das "Gemeinsame vor das Trennende" stellen.

Alexander Van der Bellen sitzt in der Bibliothek und schreibt einen Brief an die "lieben Österreicherinnen und Österreicher". Das ist das Leitmotiv des abschließenden Wahlkampf-Videos des Grünen Kandidaten für die Bundespräsidentschaft, das Montagvormittag online gegangen ist.

Botschaft Van der Bellens: "Dies ist ein großes Land. Und seine Zukunft liegt in der Zusammenarbeit." So führt Van der Bellen, der in dem Video auch unter Menschen sowie alleine spazierend präsentiert wird, dann auch aus, dass Österreich zwar eine Veränderung der gegenwärtigen Verhältnisse brauche, aber keine Zerstörung: "Wir lösen unsere Probleme garantiert nicht mit Extremen, sondern mit Verstand und Zuversicht."

"Das Gemeinsame vor das Trennende"

Er sei vor 72 Jahren als Kind von Flüchtlingen hier zur Welt gekommen und habe miterlebt, wie sich "unsere Heimat aus den Trümmern befreit hat, in die uns ein nationalistischer Wahn gebracht hatte". Der wichtigste Baustein dazu sei der Wille zur Zusammenarbeit gewesen und auf den vertraut Van der Bellen auch künftig: "Österreich ist ein Land, in dem wir, wenn es wirklich darauf angekommen ist, immer das Gemeinsame vor das Trennende gestellt haben."

Wahlkampf mit Videos

Bisher hatten die Van der Bellen-Videos durchaus Zugkraft, wie Wahlkampf-Leiter Lothar Lockl hervorhebt: Das "Mutig in die neuen Zeiten"-Video zum Auftakt hat allein auf Facebook über 1,1 Millionen Views erreicht, das zweite Video "Die Zeiten ändern sich" hält derzeit bei über 600.000.

Weitere Auftritte

Van der Bellen ist überhaupt in der abschließenden Wahlkampf-Woche noch ausnehmend aktiv. Montagabend schwingt er eine Rede im Rahmen des Events "Stimmen für Van der Bellen" im Wiener Konzerthaus, an dem Künstler wie Andre Heller, Adele Neuhauser, Elisabeth Orth und Cornelius Obonya mitwirken. Dienstag trifft er sich zu einem Gedankenaustausch mit dem (Grünen) Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg Winfried Kretschmann.

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