Peter Westenthaler

© APA/ROBERT JAEGER

Prozess
10/28/2014

Stickler ent-, Buchhalterin belastet Westenthaler

Weitere Runde im Betrugs- und Untreueprozess.

Mit Zeugenaussagen zum Bundesliga-Komplex ist am Dienstag im Wiener Straflandesgericht der Betrugs- und Untreueprozess gegen den ehemaligen Fußball-Bundesliga-Vorstand Peter Westenthaler und seinen Co-Vorstand Thomas Kornhoff fortgesetzt worden.

Friedrich Stickler, Lotterien-Vorstand und von 2002 bis 2008 Präsident des Österreichischen Fußball-Bundes (ÖFB), entlastete Westenthaler. Bei der vom Bund gewährten Million zur Nachwuchsförderung sei es aus seiner Sicht nicht um die Begleichung von Schulden der Bundesliga gegangen. Stickler könne "ausschließen", dass es Beschwerden gegeben hätte, die Million wäre nicht widmungsgemäß verwendet worden: "Dann hätte ich sofort reagieren müssen."

Eine langjährige Bundesliga-Angestellte aus dem Rechnungswesen erschütterte jedoch diese Darstellung und damit die Version der Angeklagten. Es wäre klar gewesen, dass das Geld zur Begleichung der Schulden der Bundesliga bei der Finanz verwendet würde. Sie und der Vorstand (Westenthaler & Kornhoff) hätten das gewusst. "Kornhoff hat gesagt, dass es so ausgemacht ist."

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