Staatssekretätin Sonja Steßl will Doppelgleisigkeiten in den Ministerien beseitigen.

© KURIER/Gerhard Deutsch

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08/29/2014

Steßl am Weg ins Kanzleramt

Die SPÖ-Staatssekretärin tauscht offenbar das Ressort - sie dürfte das Finanzministerium verlassen.

Wechselspiele gibt es nicht nur beim Koalitionspartner, sondern auch bei der SPÖ: Finanzstaatssekretärin Sonja Steßl soll dem Vernehmen nach ins Kanzleramt wechseln. Sie könnte dort die Agenden des öffentlichen Dienstes übernehmen - derzeit ist Kanzleramtsminister Josef Ostermayer dafür zuständig.

Im Finanzministerium stehen die Zeichen im Moment zur Gänze auf Erneuerung: Sozialversicherungschef Hans Jörg Schelling folgt Michael Spindelegger als Ressortchef nach; er wird dann also keinen roten Staatssekretär mehr an der Seite haben.

Steßls Aufstieg von der Hinterbänklerin im Nationalrat zur Finanzstaatssekretärin war auch schon nach der Nationalratswahl 2013 überraschend. Über allzu viel einschlägige Finanz-Erfahrung verfügte die steirische Juristin damals noch nicht. Doch ihre Parteikarriere verfolgte sie stets konsequent: Schon mit 25 hatte sie einen halbwegs aussichtsreichen Listenplatz, mit 28 enterte sie dann tatsächlich einen Sitz im Nationalrat. Nebenbei war sie nach einer Position bei der Joanneum Research Forschungsgesellschaft bei der NanoTecCenter Weiz Forschungsgesellschaft mbH in Sachen Unternehmensorganisation und Qualitätsmanagement tätig. Steßl gehörte auch der Arbeitsgruppe Zukunft an, die seitens der SPÖ von Doris Bures - nunmehr Nationalratspräsidentin - geleitet wurde.

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