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Politik von innen
08/22/2013

Star-Chirurg fordert Konzept für MedUni Linz

Herzspezialist Ernst Wolner fordert von der Politik, dass die neue Uni klaffende Forschungslücken schließt.

von Daniela Kittner

Um den Ärztemangel im Mühlviertel zu bekämpfen, brauchen wir keine MedUni in Linz. Mehr Ärzte im Mühlviertel kann man billiger auch haben, indem man den Ärzten mehr bezahlt“, sagt Wolner.

Dennoch hält der Herzchirurg die MedUni Linz für eine „Bereicherung“, sofern die Politik für sie eigene Forschungsschwerpunkte entwickelt.

„Schwachbrüstig“ sei Österreich in folgenden Bereichen:

Medizintechnik

Wolner: „Es gibt zu wenige Mediziner, die von Technik etwas verstehen und umgekehrt.“ Etwa gehe es um Nanotechnologie: „Da laufen Nanopartikelchen durch den Körper und liefern Infos für Diagnosen.“ Oberösterreich als Industrieland biete sich an, solche Leute auszubilden, die dann Firmen gründen – „im besten Fall eine Siemens der Zukunft“.

Public Health

Wolner: „Wir brauchen Experten, die der Politik Daten liefern, auf deren Basis die Gesundheitspolitik gesteuert wird: Wohin geht die Entwicklung? Welche Schwerpunkte setze ich? Wie setzt man diese um?“

Linz

Wolner: „Natürlich soll es in Linz eine Mediziner-Grundausbildung auch geben. Aber ich bin überrascht, dass sich die Politik für Linz kein spezielles Konzept überlegt hat.“

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