Matthias Euler-Rolle: Der neue Kommunikationschef der SPÖ.

© Kurier/Juerg Christandl

SPÖ
06/29/2015

Spott im Netz nach Aussendung von Euler-Rolle

Der designierte Kommunikationschef der SPÖ sorgt schon vor der offiziellen Ernennung für Aufsehen.

Werner Faymanns Sprecher Matthias Euler-Rolle wird diese Woche offizieller Kommunikationschef im roten Hauptquartier. Bereits am Wochenende ließ er mit einer Aussendung aufhorchen, in der er gegen die schlechte SPÖ-Stimmung argumentiert. "Bei uns wird jeden Tag diskutiert", so Euler-Rolle. Und formuliert weiter: "Dass sich meist jeder Bürgermeister in die mediale Berichterstattung drängt, der mit seiner Gegeninitiative nicht unbedingt auf einen konstruktiven Diskurs setzt, entspricht möglicherweise einer gewissen medialen Logik, widerspiegelt aber nicht im Geringsten die politische Realität der Verhältnisse innerhalb der SPÖ."

Und in Anspielung auf die interne SP-Gegenbewegung, die von Traiskirchens Bürgermeister Andreas Babler initiiert wurde, sagt der neue Kommunikationschef: "Es gibt in der SPÖ Parteisektionen, die zehnmal so viele Mitglieder haben wie diese sogenannte Gegeninitiative. Dort wird das selbstbezogene mediale Getrommel eines einzelnen Bürgermeisters mittlerweile als parteischädigend empfunden."

Die Reaktionen auf Twitter waren vielfältig - und im Tenor eher belustigt. Eine Auswahl:

eine Newsletter Anmeldung Platzhalter.

Wir würden hier gerne eine Newsletter Anmeldung zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.

Jederzeit und überall top-informiert

Uneingeschränkten Zugang zu allen digitalen Inhalten von KURIER sichern: Plus Inhalte, ePaper, Online-Magazine und mehr. Jetzt KURIER Digital-Abo testen.