Werner Faymann: Das alte Gesicht der SPÖ.

© APA/ROLAND SCHLAGER

Rote Krise
04/28/2016

SPÖ-Kärnten fordert "neues Gesicht der SPÖ"

Landeshauptmann Kaiser fordert eine Vorverlegung des Parteitages.

von Michael Bachner

Der rote Landesgeschäftsführer in Kärnten, Daniel Fellner, fordert ein "neues Gesicht der SPÖ". Die Landespartei unter Führung von Landeshauptmann Peter Kaiser, setzt sich für die "rasche Einsetzung einer Vorbereitungsgruppe für den SPÖ-Bundesparteitag" ein. Für Fellner ist das Ergebnis der Bundespräsidentschaftswahl ein an Deutlichkeit nicht zu übersehendes und auch nicht zu übergehendes Alarmsignal: "Es ist fünf vor zwölf für die Sozialdemokratie. Die jetzigen Debatten in unterschiedlichen Richtungen vergrößern den Schaden nur noch mehr!"

Landeshauptmann Kaiser für Parteitagvorverlegung

Die SPÖ müsse rasch und effizient intern an inhaltlicher, struktureller und personeller Akzentuierung sozialdemokratischer Positionen arbeiten. "Die Kärntner Landesorganisation steht jedenfalls in den Startlöchern, um an einem neuen Gesicht der SPÖ mitzuarbeiten. Der Startschuss sollte im Interesse aller in der Bundeszentrale erfolgen", sagt Fellner.

Landeshauptmann Peter Kaiser trat nach der Wahlschlappe am Sonntag für die Vorverlegung des SPÖ-Bundesparteitages ein. Dieser soll plangemäß am 11. November stattfinden. Etliche SPÖ-Landesgruppen schließen sich mittlerweile dieser Forderung an. Parteichef Werner Faymann, der nach dem Wahl-Desaster massiv unter Druck steht, stemmt sich dagegen und will bisher an dem November-Termin festhalten.

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