Politik | Inland
15.12.2017

Sozial- und Gesundheitsministerin Beate Hartinger im Kurzporträt

Die steirische Gesundheitsökonomin Beate Hartinger übernimmt das zusammengelegte Ministerium für Soziales und Gesundheit.

Name: Beate Hartinger

Partei: FPÖ

Alter: 58

Bekannt für: Den Wunsch, die neun Gebietskrankenkassen zusammenzulegen. Und zwar seit 2002.

Bisherige Karriere: Die gebürtige Grazerin studierte Sozial- und Wirtschaftswissenschaften und war danach bei der Steiermärkischen Krankenanstalten GmbH und als Universitätslektorin tätig. Der einstige Landes-Chef Michael Schmid holte die Controllerin in den Landtag. Von 1999 bis 2002 saß Hartinger schon einmal für die FPÖ im Nationalrat. Danach wurde sie auf einem blau-orangen Ticket Geschäftsführerin und Vize-Generalin des Hauptverbandes der Sozialversicherungsträger. Seit 2011 ist sie selbständig. Mit der FPÖ soll sie in den vergangenen Jahren weniger zu tun gehabt haben.

Warum dieses Ressort: Bei der geplanten Zusammenlegung der Krankenkassen soll Hartinger als Kennerin des Gesundheitssystems vor allem bei der Koordination mit den Bundesländern ihre Expertise einbringen.