Bundesländer-Ergebnisse
05/22/2016

So gespalten ist das Land

Ländliche Regionen sind blau, Städte grün.

Es geht ein Riss quer durch Österreich: Die Bürger der ländlichen Regionen votierten deutlich für den freiheitlichen Kandidaten Norbert Hofer. In den Städten war Alexander Van der Bellen vorne.

Burgenland

Das bestes Ergebnis schaffte Norbert Hofer in seinem Heimatland, dem Burgenland. Rund 63 Prozent stimmten hier für den Blauen aus Pinkafeld. In seiner Heimatstadt, einer traditionell roten Gemeinde, waren es überhaupt 73 Prozent. Hofer gewann in allen neun Wahlbezirken, auch in Eisenstadt. Diese Landeshauptstadt war die einzige, in der nicht mehrheitlich für Van der Bellen gestimmt worden ist.

Kärnten

Das zweitbeste Ergebnis holte die FPÖ in Kärnten. 60 Prozent stimmten hier für Norbert Hofer. Der Blaue gewann in neun von zehn Wahlbezirken, nur in der Landeshauptstadt Klagenfurt konnte der Grüne eine Mehrheit erreichen – wenn auch nur knapp mit 50,4 zu 49,6 Prozent.

Steiermark

Die 13 steirischen Wahlbezirke gingen alle bis auf einen an Norbert Hofer. Insgesamt schaffte der Blaue 58,7 Prozent. Nur in der Landeshauptstadt Graz konnte sich Van der Bellen durchsetzen – deutlich mit 62 Prozent.

Salzburg

Norbert Hofer blieb auch im Bundesland Salzburg stark. Von den sechs Wahlbezirken schaffte er in fünf eine klare Mehrheit (55,1 Prozent). Nur in der Landeshauptstadt errang Van der Bellen eine Mehrheit von 56,5 Prozent.

Oberösterreich

Im industriell starken Bundesland Oberösterreich konnte ebenfalls der blaue Kandidat Norbert Hofer eine Mehrheit für sich gewinnen. Diese fiel mit 50,7 Prozent aber schon denkbar knapp aus. Auffällig etwa das Ergebnis aus Wels, das seit Kurzem ja von einem blauen Bürgermeister regiert wird: 50,5 Prozent votierten hier für den Grünen Van der Bellen. Der Professor siegte auch in Linz mit 60,5 Prozent.

Tirol

In Tirol war das Ergebnis ähnlich knapp wie in Oberösterreich, das Land ist mit 50,7 Prozent mehrheitlich in freiheitlicher Hand. Von den neun Wahlbezirken konnte Hofer sechs gewinnen. Van der Bellen blieb in Reutte, Landeck und Innsbruck vorne. In seiner Heimatgemeinde Kaunertal holte Van der Bellen 85,1 Prozent (oder 235 Stimmen).

Niederösterreich

Bis zum Redaktionsschluss dieser Ausgabe lag nur eine Hochrechnung für das größte Bundesland vor. Demnach schaffte Hofer hier eine Mehrheit von 54,3 Prozent.

Vorarlberg

Das westlichste Bundesland war eines von zwei, das mehrheitlich grün war. Van der Bellen gewann in allen Wahlbezirken mit 56,4 Prozent.

Wien

Für die Bundeshauptstadt lag bis Redaktionsschluss nur eine Hochrechnung vor, demnach siegt Van der Bellen hier deutlich mit 61,2 Prozent.

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