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Politik von innen
06/15/2013

ÖVP-Kritik an zu vielen Funktionären

In der ÖVP regt sich Kritik, dass zu wenige Leute aus der freien Wirtschaft für den Nationalrat aufgestellt werden.

von Daniela Kittner

Mit der Nationalratswahl im September wird eine Reihe neuer Abgeordneter ins Hohe Haus einziehen. Das ist allerdings nicht gleichbedeutend mit einem Rückgang der Anzahl von politischen Funktionären.

In der ÖVP regt sich subkutan Kritik, dass zu wenige Freiberufler, Selbstständige, Unternehmer, Professoren und überhaupt Leute aus der freien Wirtschaft für die Volksvertretung aufgestellt werden.

Als Beispiele werden genannt:Alexander Biachist Direktor des Wiener Wirtschaftsbundes. Er soll 2015 nach geschlagener Kammerwahl im Wahlkreis Wien-Nordwest Michael Ikrath nachfolgen. Biach und Ikrath sind bereits gemeinsam auf Wahlwerbung unterwegs.

Mit Biach ist dann die gesamte Wiener Kammerspitze im Nationalrat vertreten. Präsidentin Brigitte Jank zieht bereits im Herbst ein, ihr Direktor soll eben 2015 folgen.

Der Wirtschaftsbündler Peter McDonald ist geschäftsführender Obmann der Sozialversicherung der Selbstständigen und Leiter der politischen Abteilung des Wirtschaftsbundes. Er wird für ein Fix-Mandat auf der ÖVP-Bundesliste genannt. McDonald gilt zwar als jung, dynamisch und tüchtig, aber manche ÖVPler hätten lieber mehr „echte Unternehmer“ im Parlament.

Das erste Nachrücker-Mandat auf der Wiener ÖVP-Liste geht an Markus Figl. Er ist Sekretär von ÖVP-Chef Michael Spindelegger und Großneffe des legendären Kanzlers und Staatsvertrags-Außenministers Leopold Figl.

Einen aktiven Unternehmer hat die Wiener ÖVP mit Andreas Ottenschläger fix platziert. Ottenschläger ist im Bau- und Immobiliengeschäft tätig.

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