FP-Chef Heinz-Christian Strache verliert an Boden

NATIONALRAT: KERN/STRACHE/DOSKOZIL
Foto: APA/HERBERT PFARRHOFER Heinz-Christian Strache vor Christian Kern und Hans Peter Doskozil

Erstmals seit Juli 2015 liegt der blaue Bundesobmann bei einer Kanzlerumfrage nicht an erster Stelle.

FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache liegt erstmals seit Juli 2015 in einer fiktiven Bundeskanzler-Direktwahl nicht voran. Das berichtet das Nachrichtenmagazin profil in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe. Neo-Kanzler Christian Kern hat mit 27 Prozent einen signifikanten Vorsprung auf Strache (17 Prozent) und Reinhold Mitterlehner (10 Prozent). Zum Vergleich: Werner Faymann, Kerns Vorgänger, lag zuletzt bei 18 Prozent.

Laut der vom Meinungsforschungsinstitut Unique research für profil durchgeführten Monatsumfrage kommt Grünen-Chefin Eva Glawischnig auf sechs Porzent und NEOS-Chef Matthias Strolz auf vier Prozent.

FPÖ weiterhin stärkste Partei

Die FPÖ bleibt aber noch immer stärkste Partei: Sie kommt auf 34 Prozent, das bedeutet auch ein Plus von zwei Prozent gegenüber der vergangenen Umfrage. Gefolgt werden die Freiheitlichen von der SPÖ mit 25 Prozent (+3) und der ÖVP mit 19 Prozent (-5). Damit büßt die ÖVP in der Sonntags- und in der Kanzlerfrage deutlich an Boden ein. Die Grünen bleiben mit 14 Prozent gleich, die NEOS kommen auf 7 Prozent (+1).

Für die Monatsumfrage wurde eine Größe von 500 Personen herangezogen. Die maximale Schwankungsbreite liegt laut Unique research bei +/- 4,5 Prozent.

(KURIER / jk) Erstellt am
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