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Causa Birnbacher
12/19/2014

Kärntens Ex-VP-Chef Martinz ist "Freigänger"

Martinz trat Anfang Mai dieses Jahres seine Haftstrafe an. Arbeitet bei Freigang in Privatfirma.

Josef Martinz, früher Kärntner ÖVP-Chef und im Birnbacher-Prozess zu viereinhalb Jahren Haft verurteilt, ist mittlerweile ein "Freigänger". Der Leiter der Justizanstalt Wien-Simmering, Josef Schmoll, bestätigte am Freitagnachmittag einen entsprechenden Bericht der Kleinen Zeitung.

Martinz trat Anfang Mai dieses Jahres seine Haftstrafe in Klagenfurt an und wurde wenig später in die Justizanstalt in Wien überstellt. Seit Anfang Oktober ist der frühere Landesrat "Freigänger" und arbeitet in einer Privatfirma, erklärte Schmoll gegenüber der APA. Ein Freigang sei ab drei Jahre vor der frühestmöglichen Entlassung möglich, erläuterte der Anstaltsleiter.

Resozialisierung

Grundsätzlich gebe es in der Justizanstalt Wien-Simmering rund 70 Freigänger. Ziel sei es dabei, dass die Betroffenen im Sinne der Resozialisierung nach ihrer Haftentlassung einer Arbeit nachgehen. Ihnen ist es erlaubt, das Gefängnis während der Arbeitszeit und für die Wegzeit zu verlassen. Am Arbeitsplatz können sie auch unangekündigt kontrolliert werden. Die Häftlinge arbeiten in unterschiedlichen Betrieben und Institutionen, mit denen die Justizanstalt kooperiert. Es gibt dabei zwei Möglichkeiten, entweder man werde einem Unternehmen zugeteilt oder es gebe bereits ein Arbeitgeber, der dann überprüft werde, so Schmoll.

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