Die internationale Presse verfolgt die Hofburgwahl mit Spannung.

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Hofburgwahl
05/22/2016

Internationale Pressestimmen zur Wahl

Reaktionen aus deutsch- und englischsprachigen Medien zum Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Norbert Hofer und Alexander Van der Bellen.

Die Welt

Die FPÖ ist ausländer- und europakritisch. Beide Kandidaten hatten im Wahlkampf betont, ihr Amt aktiver als bisherige Präsidenten ausüben zu wollen. Hofer warb sogar mit der Ankündigung um Stimmen, die Regierung zu entlassen, wenn er mit ihrer Arbeit unzufrieden wäre. Das österreichische Staatsoberhaupt hat zumindest auf dem Papier mehr Macht als zum Beispiel der deutsche Bundespräsident … Ein Unsicherheitsfaktor bei den Hochrechnungen ist die Rekordzahl von voraussichtlich etwa 700 000 bis 800 000 Briefwählern. Das sind mehr als zehn Prozent der 6,4 Millionen Wahlberechtigten. Deren Stimmen werden erst am Montag ausgezählt.

Bild

Hochspannung in Österreich! Bei der Stichwahl für den neuen österreichischen Bundespräsidenten gibt es ein atemberaubendes Kopf-an-Kopf-Rennen. Sollte Hofer am Ende die Wahl für sich entscheiden, würde erstmals ein Rechtspopulist als Staatsoberhaupt an der Spitze eines EU-Landes stehen.

Spiegel

Die Wahl des neuen Bundespräsidenten in Österreich entwickelt sich zu einem politischen Krimi … Die Abstimmung wird international mit Spannung verfolgt. Gewinnt Hofer, würde in Österreich ein rechtspopulistischer Politiker zum Staatsoberhaupt werden - europaweit ein Novum

Neue Zürcher Zeitung

Insofern könnte man eine Wahl Hofers auch als Ohrfeige für das gesamte Establishment interpretieren, an der der gegenwärtige Zuspruch für den neuen Bundeskanzler Christian Kern nichts mehr ändern konnte, wie zuletzt spekuliert worden war. Hofer gilt als das anständige Gesicht der Freiheitlichen, und dieses stets freundliche Auftreten hatte im ersten Wahlgang massgeblich zu seinem Erfolg beigetragen.

Tagesanzeiger

Ein Unsicherheitsfaktor bei den Hochrechnungen ist die Rekordzahl von voraussichtlich etwa 700'000 bis 800'000 Briefwählern. Das sind rund 14 Prozent der 6,4 Millionen Wahlberechtigten. Deren Stimmen werden erst am Montag ausgezählt … Traditionell neigen Briefwähler eher nicht zu den Rechtspopulisten, weshalb ihre Stimmen den Ausschlag für den langjährigen Grünen-Vorsitzenden Van der Bellen geben könnten. Auch das Resultat von Wien könnte entscheidend sein.

Independent

Two different exit polls gave Mr Hofer the lead, but the final result is still too close to call … Mr Hofer himself has run his election campaign on a pro-gun manifesto, carrying his Glock pistol around, and declaring that the public arming themselves would be a logical reaction to the influx of refugees into the country.

BBC

Austria is faced with a stark choice for its head of state: a Green Party professor, Alexander Van der Bellen, or Norbert Hofer of the far-right Freedom Party - a soft-spoken, charismatic gun enthusiast who won a decisive victory in the first round of voting in April.

The Guardian

Asked about his role in helping to take the FPÖ in a more nationalist direction, Hofer said: “I have to work, and then it will be OK. I am not a dangerous person.” In the run-up to the elections, questions were raised about Hofer’s background in the far-right fraternity culture and proximity to people advocating a Greater Germany … While the Austrian presidency has been interpreted mainly as a ceremonial role by the centrist politicians who have held the post in the past, there are fears that Hofer could use the instruments of the president’s office to dissolve the government and usher in a chancellor from his own party, which is currently leading in the polls.

Dailymail

Projections based on preliminary results show Norbert Hofer leading in the vote for the Austrian presidency — a result that would put a right-wing politician into the office for the first time since World War II … A Hofer win would be viewed elsewhere in Europe as evidence of a further advance of populist Eurosceptic parties.

Haaretz

A win for Hofer would further strengthen the anti-immigration and EU-sceptic populist movement in Europe as the region faces an ongoing refugee crisis and Britain's upcoming referendum about its EU membershiüp.

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