Politik | Inland
01.04.2017

Griss: Ex-Hofburg Kandidatin führt Gespräche mit Privat-TV-Sender

Irmgard Griss hat ein Angebot für ein TV-Format. Ob etwas aus der TV-Karriere wird, "kann man erst Ende April sagen".

Zehn Tischgespräche – neun in jedem Bundesland und sogar eines mit Österreichern in der Schweiz – hat Irmgard Griss innerhalb von zwei Monaten nun absolviert. "Es waren sehr interessante Diskussionen. Themen wie Integration, Bildung oder wie das Leben am Land weitergehen kann, brennen den Menschen unter den Fingernägel", bilanziert Griss.

Wie die Ex-Bundespräsidentschaftskandidatin politisch weiter agieren will, hat die Grazer Top-Juristin immer noch nicht entschieden. Derweil stehen noch ein paar Bürgerforum-Auftritte mit NEOS-Chef Matthias Strolz am Programm. "Hier kommen jedes Mal so rund 150 Interessierte zu den Diskussionen", erzählt sie.

Doch vielleicht schlägt die 72-Jährige eine ganz andere Karriere ein und steigt aus dem Polit-Business aus. Gerüchten zufolge soll die Ex-OGH-Präsidentin ein Angebot von einem privaten TV-Sender haben.

Künftig TV-Richterin?

Wie das Sendeformat genau ausschauen soll, ist noch nicht fixiert. Aber Griss, die ja noch immer am Schiedsgericht tätig ist, soll auch in der TV-Show eine Rolle als Richterin einnehmen .

Der KURIER erreichte die Ex-Hofburgkandidatin im Zug von Vorarlberg nach Graz. Griss war sichtlich überrascht, dass das TV-Angebot schon die Runde macht. "Es ist noch viel zu früh, darüber zu sprechen. Bis jetzt gab es nur einige unverbindliche Gespräche. Termine wie diese hatte ich den letzten Monaten einige, aber ob dann wirklich etwas dabei herausschaut, ist noch lange nicht fix", versucht Griss das Angebot runter zu spielen. Erst Ende April, so Griss, "kann man mehr sagen". Auch den TV-Sender wollte Griss nicht verraten. Es wird spekuliert, dass es sich um Servus TV handeln soll.