Geld für Hypo: Fekter sieht Bank am Zug

Fekter hält sich - mit Blick auf die Steuerzahler - bedeckt. Zuerst müssten einmal die Bank-Organe beraten.
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Laut Notenbank und FMA benötigt die Bank einen zusätzlichen milliardenschweren Kapitalpuffer. Die Annahmen seien "überzogen", kritisiert die Hypo.

Die Kärntner Hypo braucht - auf mittlere Sicht und unter den derzeitigen Gegebenheiten - rund 1,5 Mrd. Euro zusätzliches Eigenkapital. Zu dieser Beurteilung kamen die Bankenaufseher der Nationalbank und Finanzmarktaufsicht FMA, wie am Donnerstag bekannt wurde. Die Hypo Alpe Adria gehört seit Ende 2009 nach einer spektakulären Notverstaatlichung der Republik Österreich.

Im Finanzministerium ist man deshalb wenig erfreut über den Bericht. Finanzministerin Maria Fekter hielt sich am Freitag zur jüngsten Wende in der Causa Hypo bedeckt. Sie sieht derzeit erst einmal die Bank-Organe - also Aufsichtsrat und Vorstand - am Zug, was den festgestellten Bedarf für einen zusätzlichen Kapitalpuffer betrifft. Vorher gebe es kein Kommentar der Ministerin zu einem möglichen Einsatz von weiterem Steuergeld.

Wenig Verständnis

Fekter hält sich - mit Blick auf die Steuerzahler - bedeckt. Zuerst müssten einmal die Bank-Organe beraten. Foto: APA Fekter hält sich - mit Blick auf die Steuerzahler - bedeckt. Zuerst müssten einmal die Bank-Organe beraten.

Die FMA stützt sich bei ihrer Beurteilung auf ein Gutachten, das die OeNB in ihrem Auftrag erstellt hat. Die Hypo erfülle demnach derzeit nicht die Erfordernisse für das "ökonomische" Eigenkapital, sie könnte im Ernstfall nicht alle Risiken tragen. Nun sei die Hypo am Zug.

Im Aufsichtsrat der Hypo begegne man den Begehrlichkeiten der Aufsicht mit wenig Verständnis, die Forderungen seien "hypertroph", die Risikoannahmen der Prüfer "überzogen", heißt es im Bericht weiter.

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(APA / sho) Erstellt am
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