Politik | Inland
24.05.2013

Ex-Ö3-Star als Stronachs neuer „Wecker“

Hary Raithofer berät den Milliardär nun in Sachen Werbung und Kommunikation.

Frank Stronach hat einen neues Ezzes-Geber. Den einstigen Radio-Mann Hary Raithofer hat er als Berater in Sachen Kommunikation und Werbung engagiert; das haben Stronachianer dem KURIER bestätigt. Raithofer waram Donnerstag nicht erreichbar.

Zehn Jahre lang, ab 1996, hat er den Ö3-„Wecker“ moderiert, auch alternierend mit Robert Kratky. Nebenher machte er den Berufspilotenschein bei der Jet Alliance. Nach dem Abgang aus dem Ö3-Studio gründete Raithofer die Werbeagentur iktoo und die Online-Partnervermittlung lovejet. Auch beim Privatradio-Sender 88.6 war der gebürtige Steirer zu Gange. Nun fliegt der 48-Jährige Fokker-Maschinen bei den Austrian Airlines. Er ist der zweite Ex-ORFler in Stronachs Truppe. Der pensionierte Landesdirektor Willy Haslitzer ist Kommunikationschef des „Team Stronach“ in Kärnten.
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Andere Berater sind Stronach, der derzeit in Kanada ist, schon wieder abhanden gekommen. Westbahn-Gründer Stefan Wehinger ist im April von dannen gezogen – wegen der Listen-Streiterei vor der Landtagswahl in Tirol. Er war „General Manager“ der Stronach-Partei. Rudolf Fußi, der Hans-Dampf in Partei-Gassen, hat Stronach ebenfalls Adieu gesagt. Der ehemalige Abfangjäger-Volksbegehrer, „leidenschaftliche Linkssozialist“ und Vermögenssteuer-Propagandist war dem Milliardär in Kommunikationsfragen zur Seite gestanden.

Hartnäckig hält sich das Gerücht, dass sich BZÖ-Mandatar Stefan Petzner zu Stronach gesellt, als Wahlkampf-Stratege. Das Ondit kommt aus den eigenen Reihen, zumal er bei Obmann Josef Bucher „in Ungnade gefallen“ sei – wegen der Ankündigung vor Ostern, hernach „Größeres zu verkünden“. Tatsächlich managt Bündniskoordinator Markus Fauland den Wahlkampf der Orangen. Petzner beteuert gegenüber dem KURIER, nicht zu Stronach zu wechseln. Wird er sich für das BZÖ werbetechnisch umtun? Vage Antwort: „Das hängt von den Rahmenbedingungen ab.“ An die knüpfe er auch, ob er neuerlich für das BZÖ kandidiert: „Wenn nicht, dann mache ich ab Herbst etwa Anderes.“