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Gebilligt
04/16/2014

Die Hypo hat ihre Bilanz 2013

Es hat lange gedauert, nun ist die Bilanz 2013 fertig. Verlust: 2,748 Milliarden Euro.

Nach wochenlangem Ringen um das Wirtschaftsprüfertestat ist die Bilanz 2013 der Hypo Alpe Adria jetzt fertig und vom Aufsichtsrat gebilligt: Ihr letztes Jahr als Bank hat die staatliche Krisenbank im Einzelabschluss mit einem Verlust von 2,748 Mrd. Euro abgeschlossen. Zum Vergleich: Im Jahr davor lag der AG-Verlust bei 231 Mio. Euro.

In der Konzernbilanz nach internationalen Bilanzierungsvorschriften (IFRS) lag der Verlust 2013 bei 1,864 Milliarden Euro. Das Jahr davor hatte der Konzern mit einem kleinen Minus von 22,9 Mio. Euro abgeschlossen.

Das jetzige dicke Minus - das wieder mit der Hilfe der Steuerzahler ausgeglichen werden musste - resultierte aus teuren Kredit-Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Finanzierungen und Vermögenswerte. Für die Bilanz 2013 gab es insgesamt 2,5 Mrd. Euro an Staatshilfe, der letzte Kapital-Nachschuss von 750 Mio. Euro wurde erst am 9. April von einer Sonder-Hauptversammlung durchgewunken.

In der AG-Bilanz, nicht aber in der Konzernbilanz, sind etwa auch die weiteren Beteiligungsabschreibungen auf die zum Verkauf gestellten Balkan-Töchter enthalten.

Genaues erst später

Die Verlustzahlen waren bereits vorige Woche bekannt gegeben worden, damals noch untestiert. Nach einer Sitzung des Aufsichtsrats gab die Bank am Mittwochabend Eckpunkte des testierten Abschlusses bekannt. Nähere Details wurden für Donnerstag angekündigt.

Der Konzernverlust von 1,864 Mrd. liege im Rahmen des im Juni 2013 in Brüssel vorgelegten Restrukturierungsplan, hieß es in einer Mitteilung Mittwochabend. Die Kreditwertberichtigungen und Abwertungen auf übrige Vermögenswerte wurden mit 1,664 Milliarden Euro (Vorjahr: 388,5 Mio. Euro) beziffert.

Deutlich gefallen sind die Betriebserträge, von 816 Mio. auf 307 Mio. Euro. Die Aufwendungen waren mit 439,7 Mio. Euro etwas unter Vorjahr (441,7 Mio. Euro). Die Konzern-Bilanzsumme wurde um 7,6 Mrd. auf 26,2 Mrd. Euro zurückgefahren, wobei etwas mehr als die Hälfte des Rückgangs aus dem Verkauf der Österreich-Tochterbank resultierte. Auf 12,2 (Vorjahr: 14,9) Mrd. Euro zurückgegangen sind zum Ultimo die Haftungen des Landes Kärnten für Anleihen der Bank. Im heurigen September wird die Bank zur Abbaugesellschaft ohne Banklizenz, die Balkan-Töchter werden verkauft.

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