Politik
12/05/2011

"Die Spanne des Wertes ist sicher breit"

Manche Aussagen des Birnbacher-Gutachtens zum Verkauf der Hypo Alpe-Adria an die BayernLB erinnern an Kalendersprüche.

Am 12. Juni 2010 veröffentlichte der KURIER einen Bericht über die wohl teuerste Begutachtung, die jemals in Österreich erstellt wurde. Das Fünfeinhalb-Seiten-Papier, von dem jeder Einzelne der 44 Sätze 272.727 Euro wert sein sollte, ist nicht nur ein Fall für die Justiz, sondern auch für Kabarettisten.

Manche Aussagen der sogenannten Expertise zum Verkauf der Hypo Alpe-Adria an die BayernLB erinnern an Kalendersprüche. Beispielsweise jene, wonach das "Problem Wertberichtigung im Preis eingefangen ist." Birnbacher: "Aus meiner Sicht ist das (...) klug und gut." Denn: "Über die Philosophie von Wertberichtigungen lässt sich trefflich streiten."
Mehr noch: Auch der Wert der Bank selbst beschäftigt Gutachter Birnbacher, der dazu ebenso überzeugend wie treffend feststellt: "Die Spanne des Wertes ist sicher breit."
Breit ist auch das Spektrum der Birnbacher-Binsenweisheiten. Den Auftraggebern Jörg Haider und Josef Martinz schreibt er ins Stammbuch: "Man kann nicht Anteile an einem Betrieb verkaufen und dafür verlangen, dass man sämtliche Rechte, die man als alter Eigentümer hatte, behält."

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