Politik 08.12.2011

Die russischen Raketen "Iskander" und "Triumph"

© Bild: AP

Als Reaktion auf die geplante NATO-Raketenabwehr in Europa verlegt Moskau Kurzstreckenraketen nach Kaliningrad.

Die Kurzstreckenrakete Iskander (NATO-Code: SS-26 Stone) hat Militärangaben zufolge je nach Nutzlast eine Reichweite von 400 Kilometern. Die taktische Präzisionswaffe ist im Ernstfall mit zwei Atomsprengköpfen bestückbar. Da die etwa 3,8 Tonnen schweren Boden-Boden-Raketen auf geländegängigen Lastwagen montiert werden, können sie schnell verlegt und gestartet werden. Die Flugkörper sollen Gefechtsköpfe bis auf wenige Meter genau ins Ziel transportieren können. Der Typ "Iskander" wurde noch zu Sowjetzeiten als Ersatz für die Kurzstreckenrakete Oka (SS-23) entworfen.

 

 

Das neuartige Raketenabwehrsystem S-400 Triumph (SA-21 Growler) kann sowohl gegen Kampfflugzeuge und Marschflugkörper als auch gegen Kurz- und Mittelstreckenraketen eingesetzt werden. Seine Raketen mit einem Splitter-Gefechtskopf und hoher Treffgenauigkeit können Luftziele in einer Entfernung von bis zu 400 Kilometern erreichen. Mehrere der etwa 420 Kilogramm schweren Raketen werden auf Lastwagen montiert. Diese mobilen S-400 Startrampen sind nach Militärangaben in fünf bis zehn Minuten gefechtsbereit.

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Erstellt am 08.12.2011