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Politik
05/12/2012

Die gemeinsame Schule von 6 bis 14 wird kommen

Viele in der ÖVP fürchten, Ministerin Schmied wolle die Gesamtschule über die Hintertür einführen, indem sie die AHS ausbluten lässt.

Ihr Ziel ist es, die Schulart AHS umzubringen." Der Lehrergewerkschafter von der christlichen Fraktion hat in einer Aussendung auf den Punkt gebracht, wovor viele in der ÖVP Angst haben: Sie fürchten, Bildungsministerin Claudia Schmied wolle die Gesamtschule über die Hintertür einführen, indem sie die AHS einfach ausbluten lässt. Was das politische Ziel angeht, liegen sie – wenig überraschend – richtig.

Als in der letzten Woche neue Fälle publik wurden, in denen Eltern und Schüler um AHS-Plätze kämpfen , legte Schmied bei einem Vortrag ihre Prioritäten dar. "Mir ist eines wichtig: Es wird die gemeinsame Schule der Sechs- bis 14-Jährigen kommen." Neue AHS-Standorte oder einen Ausbau der Kapazitäten wird es nicht geben.

ÖVP-Generalsekretär Hannes Rauch warf ihr deshalb vor, sie sei eine "Ideologieministerin". Der Kanzler möge seine Ministerin zur Vernunft rufen und sie daran erinnern, dass es einen Koalitionsvertrag gebe, der einzuhalten sei. Den zweiten Vorwurf, sie lasse die AHS finanziell langsam ausbluten, wollte Schmied aber nicht auf sich sitzen lassen.

Man investiere in den kommenden Jahren 1,1 Milliarden Euro, hieß es aus ihrem Büro – davon fließe der Großteil in die Infrastruktur sowie allein 158,8 Millionen Euro in die Senkung der Klassenschüler-Höchstzahl.

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