Chip: Registrierung hilft Ausreißern

Technik im Dienst: Lesegerät zeigt Identifikationsnummer an.
Foto: KURIER/Schaffer

Ein gechipptes Heimtier kann eindeutig identifiziert und seinem Besitzer zugeordnet werden", erklärt KURIER-Tiercoach Dagmar Schratter.

Das verkürzt die stressige Zeit zwischen dem Auffinden eines vermissten Haustieres und der Rückvermittlung an den Halter. Der Tierarzt implantiert den Reiskorn-kleinen Microchip mit 15-stelliger Zahlenkombination mittels Injektionsnadel - hinter das linke Ohr am Hals unter die Haut. Der Eingriff ist nicht schmerzhafter als eine Impfung, der Chip beeinträchtigt das Tier in keiner Weise. Kosten: 45 €.

Der Tierarzt kann auch den Eintrag in die Datenbank übernehmen (15 €). Und er verfügt in der Regel über ein Lesegerät, das den Chip durch Radiowellen aktiviert und den weltweit einmalig vergebenen Code am Display anzeigt.

Das Gesetz schreibt das Chippen für Welpen spätestens bis zum dritten Lebensmonat vor. Die Pflicht besteht auch für Haustiere, die ins Ausland reisen.

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(kurier) Erstellt am
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