Hodeidah

© APA/AFP/STRINGER

Konflikt
09/22/2016

Zivilisten bei Luftangriffen im Jemen getötet

Das von Rebellen kontrollierte Viertel in der Hafenstadt Hodeidah wurde beschossen. Es soll mindestens 20 Tote geben.

Die Tötung von Zivilisten durch Luftangriffe der von Saudi-Arabien angeführten Militärkoalition im Jemen nimmt kein Ende: Nach jemenitischen Regierungsangaben wurden bei weiteren solchen Angriffen am Mittwoch mindestens 20 Zivilisten getötet.

Ziel des Angriffs war demnach ein von den schiitischen Houthi-Rebellen kontrollierter Stadtteil der Hafenstadt Hodeidah im Westen des Landes. Wenige Stunden zuvor hatten die Rebellen dort den zweiten Jahrestag der Einnahme der Hauptstadt Sanaa gefeiert.

Das arabische Militärbündnis geht seit März 2015 gegen die Houthi-Rebellen und ihre Verbündeten in der Armee vor. Diese hatten zuvor Sanaa unter ihre Kontrolle gebracht und Präsident Abd-Rabbu Mansour Hadi zur Flucht in die saudi-arabische Hauptstadt Riad gezwungen. Der Militärkoalition werden immer wieder Angriffe auf Zivilisten und zivile Einrichtungen wie Krankenhäuser vorgeworfen.

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