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Politik Ausland
08/01/2012

USA: El-Kaida im Niedergang

Seit Bin Ladens Tod fällt die Zahl terroristischer Anschläge. Laut einem US-Jahresbericht ist sie auf dem niedrigsten Niveau seit 2005.

Der Tod Osama Bin Ladens dürfte für El-Kaida den Untergang eingeläutet haben. Zumindest wenn es nach einem Jahresbericht der USA geht. Der Verlust des früheren Anführers und anderer Schlüsselfiguren habe der radikal-islamischen Terrororganisation schwer zugesetzt. Sie sei auf einen Weg des Niedergangs, der nur schwer umzukehren sei, geht aus dem Jahresbericht des US-Außenministeriums zum Terrorismus in 2011 hervor.

Die Zahl der terroristischen Angriffe sei im vergangenen Jahr auf das niedrigste Niveau seit 2005 gefallen. Es habe 10.283 Angriffe gegeben, nach 11.641 im Jahr 2010. Deswegen sei 2011 ein denkwürdiges Jahr gewesen.

Laut dem Bericht wird El-Kaida schwächer, dafür gewinnen mit El-Kaida verbündete Gruppen wie El-Kaida im Islamischen Maghreb (AQMI) an Relevanz. Der in Nigeria aktiven radikal-islamischen Sekte Boko Haram ("Westliche Erziehung ist Sünde") sei die gestiegene Zahl der Angriffe in Afrika zuzuschreiben. Der im Außenministerium für Terrorismusbekämpfung zuständige Daniel Benjamin beschrieb den Arabischen Frühling in Nordafrika und im Nahen Osten als Absage an die Ideologie von El-Kaida.

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