Politik | Ausland
20.01.2012

US-Wahl: Rick Perry gibt auf

Der republikanische Präsidentschaftskandidat hat seine Kandidatur zurückgezogen. Er will nun Newt Gingrich unterstützen.

Der texanische Gouverneur Rick Perry steigt aus dem Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der US-Republikaner aus. "Ich bin zu dem Entschluss gekommen, dass es für mich in dieser Kampagne des Jahres 2012 keinen gangbaren Weg gibt", sagte Perry am Donnerstag im Bundesstaat South Carolina. Im weiteren internen Auswahlprozess der Republikaner werde er daher den ehemaligen Sprecher des Repräsentantenhauses, Newt Gingrich, unterstützen.

Romney zieht den Kürzeren

Unterdessen wurde bekannt, dass der Favorit der US-Republikaner, Mitt Romney, die Vorwahl in Iowa doch nicht gewonnen hat. Eine Überprüfung der Auszählung habe ergeben, dass am 3. Jänner nicht der Ex-Gouverneur von Massachusetts die meisten Stimmen erzielt habe, sondern sein Herausforderer Rick Santorum, teilte die Partei am Donnerstag in Des Moines mit. Der ehemalige Senator von Pennsylvania habe letztlich 34 Stimmen vor Romney gelegen.

Die Caucuses in Iowa markieren traditionell den Auftakt der Vorwahlen in den USA. Ihre Bedeutung ergibt sich vor allem durch das große Medieninteresse am Abschneiden der Bewerber im ersten wirklichen Test an der Wahlurne. Für die offizielle Kandidatenkür auf dem nationalen Parteitag Ende August hat das kleine Iowa nur wenige Delegierte zu vergeben. Dabei ist das Wahlergebnis vom 3. Jänner für die Verteilung der Delegiertenstimmen nicht einmal bindend.