Politik | Ausland
23.03.2017

US-Ministerium erteilt Erlaubnis für Keystone-Pipeline

Der Bau der umstrittenen Ölpipeline wurde unter Obama gestoppt, nun soll die Erlaubnis erteilt werden.

Das US-Außenministerium treibt einem Medienbericht zufolge den Bau der umstrittenen Ölpipeline Keystone XL voran. Bis Montag wolle die Behörde die entsprechende Genehmigung erteilen, berichtet die Zeitung "Politico" am Donnerstag. Staatssekretär im Außenministerium, Tom Shannon, wolle die Lizenz spätestens zu Wochenbeginn ausstellen.

US-Präsident Donald Trump hatte kurz nach seinem Amtsantritt im Jänner einen entsprechenden Erlass zum Bau der Pipeline unterzeichnet. Zudem wies er das Außenministerium und andere Behörden an, binnen 60 Tagen eine Entscheidung über den Antrag des Pipeline-Betreibers TransCanada zu fällen. Diese Frist endet am Montag. Trumps Vorgänger Barack Obama hatte den Bau von Keystone XL wegen Umweltbedenken verhindert.

Mithilfe von Keystone XL ist geplant, Öl von Kanada in die USA zu pumpen. TransCanada teilte mit, eng mit dem Außenministerium zu kooperieren. Nach Trumps Erlass hatte TransCanada den Antrag für die Pipeline neu gestellt. Das Ministerium teilte mit, es gebe keine Entscheidung zu Keystone, die es bekanntgeben könne. Ein Sprecher des Weißen Hauses wollte sich nicht äußern.