Politik | Ausland
23.01.2018

Türkei: Rund 260 Extremisten in Syrien getötet

Laut UNO sind rund 5.000 Menschen vor der Offensive der türkischen Armee geflohen.

Bei der türkischen Militäroffensive in der nordsyrischen Region Afrin sind laut Armee rund 260 Kämpfer der Kurdenmiliz YPG sowie des IS getötet worden. Die Operation in Afrin gehe auch am vierten Tag wie geplant voran, erklärten die Streitkräfte am Dienstag. Nach Informationen der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte sind bei der Offensive bisher 23 Zivilisten getötet worden.

Nach UN-Schätzungen flohen rund 5.000 Menschen. Der türkische Angriff auf Afrin richtet sich gegen die YPG und die von ihr dominierten Syrischen Demokratischen Streitkräfte (SDF), die von den USA unterstützt werden. Die USA haben davor gewarnt, den Kampf gegen die Extremistenmilizen Islamischer Staat (IS) und Al-Kaida darüber aus dem Blick zu verlieren.