Politik | Ausland
19.08.2017

Türkei: Anschlag von IS-Kämpfern verhindert

Ein Verdächtiger getötet und vier weitere in der Region Hatay festgenommen.

Die türkischen Sicherheitskräfte haben nach eigenen Angaben einen Anschlag von Kämpfern der Jihadistenmiliz "Islamischer Staat" (IS) verhindert. In der Region Hatay an der Grenze zu Syrien sei ein IS-Kämpfer getötet, vier weitere seien festgenommen worden, als ihr Fahrzeug gestoppt worden sei, teilte das Büro des dortigen Gouverneurs mit.

Der Zugriff sei nach Geheimdiensthinweisen erfolgt, wonach die IS-Kämpfer in der Türkei einen Anschlag verüben wollten. Aus der Mitteilung des Büros des Gouverneurs wurde nicht klar, ob in dem Fahrzeug Sprengstoff gefunden wurde. Der getötete Verdächtige war nach den türkischen Angaben ein Syrer, über die Staatsangehörigkeit der vier Festgenommenen wurde zunächst nichts bekannt.

In der Türkei wurden in den vergangenen Monaten mehrfach schwere Anschläge begangen, die zumeist auf das Konto des IS oder der verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) gingen. In Istanbul tötete ein jihadistischer Angreifer in der Neujahrsnacht in einem Nachtklub 39 Menschen.