Politik | Ausland
23.03.2017

Terror-Angriff: Weltweite Trauer und Solidarität

Die internationalen Reaktionen auf die tödliche Attacke mitten im Stadtzentrum von London.

Mit einer trotzigen Botschaft hat sich der Londoner Bürgermeister Sadiq Khan noch am Mittwoch an die Öffentlichkeit gewandt. "Londoner werden sich niemals von Terror einschüchtern lassen", sagte Khan. Gleichzeitig sprach er den Betroffenen sein Mitgefühl aus. "Meine Gedanken gelten denen, die geliebte Menschen verloren haben und allen Betroffenen", ließ Khan wissen.

Weltweit zeigten sich Politiker entsetzt über die Ereignisse in London. Eine Rundschau:

Österreich

Bundespräsident Alexander Van der Bellen schrieb am Mittwoch:

"Meine Gedanken sind bei den Angehörigen der Opfer", schrieb Kanzler Christian Kern angesichts der "schrecklichen Nachrichten aus London". Mitterlehner verurteilte "den heimtückischen Anschlag" in London.

Auch FPÖ-Politiker kommentierten die Angriffe. Parteichef Heinz-Christian Strache teilte mit, er sei "entsetzt und traurig". Der Dritte Nationalratspräsident Norbert Hofer nützte die Gelegenheit, um eine Regierungsbeteiligung seiner Partei zu bewerben: "Falls die FPÖ Teil einer Regierung sein wird, wird sie alles dafür tun, dass die Menschen in Sicherheit leben. Denn Freiheit kann sich nur in Sicherheit entwickeln. Heute sind meine Gedanken bei den Opfern in London", schrieb er auf Facebook.

USA

US-Präsident Donald Trump schrieb auf Twitter, dass er bereits mit der britschen Premierministerin Theresa May gesprochen und kondoliert habe.

Europäische Union

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker und EU-Ratschef Donald Tusk haben sich entsetzt über die Terrorangriffe in London gezeigt. "Wir sind bei den Opfern der #LondonAttacks. Ich bin heute sehr emotional. Habe nicht genügend Worte um zu beschreiben, wie ich mich fühle", zitierte die Kommission Juncker beim Kurznachrichtendienst Twitter.

Tusk schrieb: "Meine Gedanken sind bei den Opfern des Westminster-Angriffs." Europa stehe im Kampf gegen den Terror entschieden an der Seite Großbritanniens und sei bereit zu helfen.

Frankreich

"Der Terrorismus betrifft uns alle(...)", sagte Staatspräsident François Hollande am Mittwoch. "Man sieht, dass man sich auf europäischer Ebene organisieren muss, und sogar darüber hinaus."

Als Zeichen der Solidarität schaltete Paris am Abend die Beleuchtung des Eiffelturms ab. Die Entscheidung wurde von Bürgermeisterin Anne Hidalgo getroffen, die ihrem Londoner Kollegen Sadiq Khan ihre "Solidarität" ausdrückte. Paris und London hätten "sehr enge Verbindungen", die zuletzt sogar noch enger geworden seien, erklärte Hidalgo.

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