Mohamed Sabra, Mitglied der syrischen Opposition
Mohamed Sabra, Mitglied der syrischen Opposition 

© APA/EPA/VALENTIN FLAURAUD

Syrien-Konflikt

Vermittler erklärt Gespräche für beendet

Die syrische Regierung soll sich einen Vorschlag zur Zukunft des Landes überlegen, so Opposition.

01/28/2014, 02:01 PM

Nach Angaben der Regierungsgegner sind die Friedensgespräche mit der syrischen Regierung für Dienstag beendet. Vermittler Lakhdar Brahimi habe die Gespräche unterbrochen, um den syrischen Verhandlern Zeit zu geben, sich einen Vorschlag zur Zukunft des Landes im Rahmen des Genf-I-Abkommens aus 2012 zu überlegen, sagten Oppositionelle in Genf am Dienstag.

"Es gibt starken Widerstand des Regimes dagegen, die Diskussion hin zur Frage einer Übergangsregierung zu bewegen", sagte der Regierungsgegner Ahmed Jakal. UNO-Vermittler Brahimi hatte zuvor gesagt, das Thema stünde nun auf der Tagesordnung. Das Regime warf in einer ersten Reaktion den USA eine Eskalation des Konfliktes vor, nachdem Washington zuvor angekündigt hatte, den Rebellen leichte Waffen zu liefern. Auch der Streit über humanitäre Hilfe für Zivilisten in Homs und anderen eingeschlossenen Städten hatte die Atmosphäre am Gipfel belastet.

Bisherige Verhandlungen

Während die Opposition den Rücktritt Assads zur Bedingung für die Bildung einer Übergangsregierung macht, lehnt die syrische Führung dies kategorisch ab. Am Sonntag hatte es bei den Gesprächen in Genf erstmals einen konkreten Fortschritt gegeben. Die Vertreter der syrischen Regierung sagten am zweiten Tag der Verhandlungen zu, dass Frauen und Kinder die Stadt Homs im Zentrum des Landes verlassen könnten. Brahimi erklärte zudem, Hilfskonvois könnten schon am vergangenen Montag zu den dort leidenden Menschen gelangen.

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