Politik | Ausland
30.03.2017

Putin bestreitet Einflussnahme auf US-Wahl

Russland strebe ein freundschaftliches Verhältnis an, sagte der russische Präsident.

Russlands Präsident Wladimir Putin hat die Bereitschaft seiner Regierung betont, die Beziehungen zu den USA wieder auf zu normalisieren. Russland strebe ein freundschaftliches Verhältnis an, sagte Putin am Donnerstag in Archangelsk, einer Hafenstadt im Norden Russlands am Weißen Meer.

Putin bestritt, dass Russland sich im vergangenen Jahr in die US-Präsidentenwahl eingemischt habe. Kontakte, die russische Diplomaten in den USA unterhalten hätten, gehörten zu deren routinemäßiger Arbeit. Andere Anschuldigungen seien Lügen und Provokationen. Russland habe den USA auch schon vor langer Zeit gemeinsame Anstrengungen zur Cyber-Sicherheit angeboten. Eine solche Kooperation sei aber von den USA abgelehnt worden.

In den USA untersuchen das FBI und mehrere Kongressausschüsse, ob Russland den Wahlkampf beeinflusst hat und ob es bedenkliche Kontakte zwischen dem Wahlkampfteam von Donald Trump und Vertretern Russlands gab. Außerdem untersuchen die Behörden Vorwürfe, Russland habe E-Mailkonten der Demokraten gehackt und interne Dokumente der Öffentlichkeit zugespielt.