Politik | Ausland
21.11.2017

Pressekonferenz im Weißen Haus: Reporter müssen sagen, wofür sie dankbar sind

Aktion zu Thanksgiving: Erst sagen, wofür man dankbar ist, dann fragen. Es gab dabei interessante Danksagungen.

Immer brav „Danke“ sagen: In der letzten Pressekonferenz vor dem US-Erntedankfest sollten Journalisten auflisten, wofür sie dankbar waren, bevor sie ihre Fragen stellen durften. Die Pressesprecherin von Präsident Donald Trump, Sarah Huckabee Sanders, hatte diese Regel für das Pressegespräch am Montag (Ortszeit) ausgegeben.
Sie selbst sei dankbar für ihre Familie, ihren Glauben, dass sie für Trump arbeiten dürfe und für „jeden von euch hier im Raum“, sagte Sanders. Die meisten Reporter machen anstandslos und teils humorvoll mit.

Die ABC-Korrespondentin Cecilia Vega betonte, sie sei dankbar für den ersten Verfassungszusatz. Dieser schreibt die Pressefreiheit fest. Eine andere Journalistin sagte, sie sei „dankbar, dass ich jeden Tag hier sitzen darf, um Ihnen Fragen zu stellen“. Er sei dankbar, dass er die zwölftägige Asien-Reise von Präsident Trump überlebt habe und wieder daheim sei, sagte ein Reporter.

Am vierten Donnerstag im November wird in den USA traditionell Thanksgiving, das Erntedankfest, gefeiert. Es ist ein nationaler Feiertag, im Mittelpunkt stehen das Zusammensein mit der Familie und der Truthahnbraten. Beim Dankgebet in religiösen Familien sagt jeder, wofür er in diesem Jahr dankbar ist. Einer der Ursprünge von Thanksgiving soll ein gemeinsames Fest von Pilgervätern und Ureinwohnern im 17. Jahrhundert sein.