Panamanian workers stand atop sacks of sugar inside a container of a North Korean-flagged ship at the Manzanillo International container terminal on the coast of Colon City, Panama, Tuesday, July 16, 2013. The North Korean ship carrying weapons system parts buried under sacks of sugar was seized as it tried to cross the Panama Canal on its way from Cuba to its home country, which is under a United Nations arms embargo, Panamanian officials said Tuesday. (AP Photo/Arnulfo Franco)

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Veraltetes Kriegsgerät
07/17/2013

Kuba liefert Waffen nach Nordkorea

Die Ladung war auf einem Schiff unter großen Mengen Zucker versteckt worden.

Die kubanische Regierung hat einen Waffentransport nach Nordkorea in dem von Panama gestoppten Schiff bestätigt. Es habe sich um "veraltetes defensives Kriegsgerät" gehandelt, das repariert und nach Kuba zurückgeschickt werden sollte, teilte das kubanische Außenministerium am Dienstagabend (Ortszeit) mit. Panama hatte am Vortag ein verdächtiges Schiff am Panamakanal gestoppt und auf den undeklarierten Transport von Kriegsmaterial verwiesen.

Zuvor hatte Panama nach Angaben von lokalen Medien die USA und Großbritannien um Hilfe bei der Untersuchung der gefundenen Kriegstechnologie gebeten. Präsident Ricardo Martinelli hatte am Montag auf Raketenteile hingewiesen. Die Behörden hatten das Schiff seit Mittwoch auf dem Radar wegen des Verdachts auf Drogen, sagte Sicherheitsminister José Raúl Molino einem Radiosender.

Luftabwehrsysteme

Es habe sich um Luftabwehrsysteme des Types Wolga und Peschora gehandelt, bestätigte Kuba. Außerdem seien an Bord verschiedene Raketenteile, zwei Flugzeuge des Typs MiG-21 und 15 Motoren dieser Art Maschinen gewesen. Bei den zitierten Waffentypen handelt es sich um Geräte sowjetischer Herstellung.

Das Schiff transportierte große Mengen Zucker und war auf dem Weg nach Nordkorea. Das Material sei unter der Ladung versteckt gewesen, berichteten panamaische Medien. Der Vorfall beschäftigte am Dienstag das mittelamerikanische Land. Die USA reagierten indes vorsichtig. Washington begrüßte die Aktion der panamaischen Behörden mit einem Hinweis auf die UN-Sanktionen gegen Nordkorea. Allerdings vermied die US-Regierung weitere Kommentare auch hinsichtlich der Rolle Kubas.

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