Omar Mateen

© REUTERS/HANDOUT

Anschlag in Florida
06/17/2016

Orlando-Attentäter hatte Kontakt zu Frankfurter Airport-Mitarbeiter

Deutsche Sicherheitsbehörden gehen der Spur nach. Hacker tauscht auf Twitter IS-Fotos gegen Schwulenpornos aus.

Die deutschen Sicherheitsbehörden prüfen einem Bericht zufolge mögliche Verbindungen des Orlando-Attentäters zum Frankfurter Flughafen. Die US-Bundespolizei FBI sei bei Ermittlungen im Umfeld des Täters Omar Mateen auf verdächtige Verbindungen des 29-jährigen US-Bürgers zu einem Afghanen gestoßen, der am Frankfurter Flughafen arbeite, berichtete das Nachrichtenmagazin Focus am Freitag.

Der Flughafen von Frankfurt gilt als besonders anschlagsgefährdet. Der 57 Jahre alte Afghane habe vor einigen Monaten aus Frankfurt zu Omar Mateen in die USA reisen wollen, berichtete das Magazin weiter. Das Visum sei aber von den US-Behörden ohne Angabe von Gründen abgelehnt worden. Nun ermittelten deutsche Sicherheitsbehörden.

Hacker tauscht IS-Fotos gegen Schwulenpornos aus

Nach dem Attentat auf einen Homosexuellen-Club in Orlando ist ein US-Hacker auf Twitter-Accounts von Anhängern der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) eingedrungen, um dort Schwulenpornos zu platzieren. Der Hacker mit dem Pseudonym WauchulaGhost hatte zunächst Bilder heterosexueller Pärchen beim Sex eingesetzt.

Nach dem Attentat ist er dazu übergegangen, auch Homo-Sex und schwulenfreundliche Botschaften zu nutzen. Er will in den vergangenen vier Wochen rund 250 Accounts gehackt haben. "Das machen einige Leute. Wir haben uns gedacht: 'Warum übernehmen wir nicht deren Accounts ... und demütigen sie?'", sagte der Computerfachmann, der dem Hackerkollektiv Anonymous angehört, dem Sender. Nach solchen Hackerattacken erscheinen nach seinen Angaben Botschaften wie "Hallo, ich bin schwul und stolz darauf".

49 Menschen in Nachtclub in Florida getötet

Am vergangenen Wochenende hatte der US-Bürger Mateen im Nachtclub "Pulse" in Orlando das Feuer eröffnet und 49 Menschen getötet. Er selbst wurde später von der Polizei erschossen. Seine Motive sind noch unklar, es gibt Hinweise auf einen radikalislamischen Hintergrund.

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