Politik | Ausland
24.12.2017

Noch 2.700 Entlassungen in Türkei nach Putschversuch

Unter den Freigelassenen befindensich Soldaten, Lehrer und Mitarbeiter von Ministerien.

In der Türkei sind im Zusammenhang mit dem Putschversuch von Mitte 2016 weitere rund 2.700 Menschen aus dem Staatsdienst entlassen worden. Es handle sich dabei um Personen mit Verbindungen zu Terrorgruppen, Terrorstrukturen, die sich gegen die nationale Sicherheit der Türkei richteten, wie aus einem Eintrag im Amtsblatt vom Sonntag hervorgeht.

Entlassen wurden unter anderem Soldaten, Lehrer und Mitarbeiter von Ministerien. Seit dem Putschversuch wurden in der Türkei mehr als 50.000 Menschen wegen des Vorwurfs der von Verbindungen zu dem Prediger Fethullah Gülen festgenommen. Rund 150.000 Mitarbeiter im Militär sowie im öffentlichen und privaten Sektor wurden entlassen. Die Türkei wirft dem seit 1999 in den USA lebenden Prediger vorn, Drahtzieher des gescheiterten Militärputsches zu sein. Gülen weist die Vorwürfe zurück.