Israels Premierminister Benjamin Netanyahu.

© REUTERS/RONEN ZVULUN

Israel
01/02/2017

Netanyahu bezeichnet Vorwürfe als "heiße Luft"

"Es wird nichts gefunden werden, weil es nichts gibt", bekräftigt der israelische Premierminister, nach einer Befragung durch Sonderermittler. Ihm wird vorgeworfen, Vergünstigungen in großem Umfang von Geschäftsmännern entgegengenommen zu haben.

Vor einer erwarteten Befragung durch die Polizei hat Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu Vorwürfe der Vorteilsnahme als "heiße Luft" bezeichnet. "Es wird nichts gefunden werden, weil es nichts gibt", bekräftigte der Regierungschef nach Angaben der Nachrichtenseite ynet am Montag bei einer Sitzung seiner Likud-Partei.

Er riet der Opposition und kritischen Medienvertretern, "mit den Feiern zu warten". Nach Medienberichten wollte die Polizei Netanyahu am Abend zu Vorwürfen befragen, er habe illegale Schenkungen angenommen. Mitarbeiter des Sonderermittlungsteams Lahav 433, bekannt auch als "israelisches FBI", sollten in seinen Amtssitz in Jerusalem kommen.

Zweite, schwerwiegende Affäre?

Dem Regierungschef wird vorgeworfen, er habe von zwei Geschäftsmännern Vergünstigungen in großem Umfang angenommen. Netanyahu streitet alle Vorwürfe als "Unsinn" ab. Nach Informationen der Zeitung Haaretz hat ein US-Unternehmer zugegeben, Netanyahu einen Anzug und seinem Sohn Yair einen Auslandsaufenthalt geschenkt zu haben.

Generalstaatsanwalt Avichai Mandelblit hat nach Medienberichten gegen Netanyahu ein Ermittlungsverfahren angeordnet. Dabei soll es auch um eine zweite, schwerwiegendere Affäre gehen, zu der bisher kaum Details bekannt wurden.

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