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Politik Ausland
09/25/2012

Nach Unruhen sucht Hillary Clinton den Dialog

Nach der Protestwelle gegen das islamfeindliche US-Video mahnte die US-Außenministerin zur Ruhe.

Schon seit Juli waren Ausschnitte des umstrittenen Films „Die Unschuld der Muslime" auf YouTube zu sehen; doch erst um den 11. September herum kochten in arabischen Staaten die Emotionen gegen das islamfeindliche Video hoch (mehr dazu lesen Sie hier). In Libyen starb daraufhin bei einem Angriff der US-Botschafter; in Ägypten gab es heftige Proteste vor der amerikanischen Vertretung.

Am Rande der UNO-Versammlung in New York nutzte US-Außenministerin Hillary Clinton die Gelegenheit, mit Spitzenpolitikern mehrerer islamisch regierter Länder zusammenzutreffen, um die Lage zu kalmieren. Obwohl die USA sich offiziell mehrmals von dem Film distanziert hatten, richtete sich der Zorn arabischer Demonstranten gegen sie. Bei den hochkarätigen diplomatischen Gesprächen mahnte Clinton zur Ruhe: „Wir müssen zusammenstehen, um diesen Kräften entgegenzuwirken und die demokratischen Übergänge in Nordafrika und dem Mittleren Osten zu unterstützen", so die Ministerin.

Die arabischen Staatschefs teilten diese Meinung. Ägyptens Präsident Mursi sicherte amerikanischen Diplomaten Schutz zu, das sei die Pflicht Ägyptens. Pakistans Staatschef Asif Ali Zardari meinte: „Ein oder zwei Verrückte sollten nicht den Weltfrieden unter dem Vorwand der Meinungsfreiheit gefährden."

 

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