Trump bei seiner Angelobung

© APA/AFP/MANDEL NGAN

USA
01/20/2017

Trumps erste Rede als Präsident: "Ab heute heißt es Amerika zuerst"

Donald Trump ist angelobt, hält angriffige Rede zur Angelobung.

von Jürgen Klatzer, Thomas Trescher, Marlene Patsalidis, Elisabeth Mittendorfer, Daniela Wahl, Moritz Gottsauner-Wolf, Yvonne Widler, Stefan Hofer

Donald Trump ist der 45. Präsident der Vereinigten Staaten. Er wurde um 12:00 Uhr Ortszeit von John Roberts angelobt, kurz nachdem sein Vize-Präsident Mike Pence angelobt wurde. Sein Vorgänger Barack Obama hob mit dem Hubschrauber Richtung Kalifornien ab, wo er erstmal urlauben wird.

Trumps Rede zur Angelobung war eine Fortsetzung seines Wahlkampfs, keine versöhnliche, eine harte Rede - sehr unüblich für Reden zur Angelobung (hier ein erster Kommentar dazu).

Seine Rede können Sie hier nachlesen und hier nachsehen:

Liebe Leserinnen und Leser! Vielen Dank, dass Sie den Tag der Angelobung mit uns verfolgt haben. Der Live-Ticker zum Nachlesen:

Trumps erste Rede als Präsident: "Ab heute heißt es Amerika zuerst"

  • 01/20/2017, 9:47 PM

    Obama ändert Twitter-Account

    Der frühere US-Präsident Barack Obama hat sein Twitter-Profil aktualisiert - in seiner Biografie präsentiert sich der 55-Jährige jetzt als "Papa, Ehemann, Präsident, Bürger". Dazu waren Fotos von ihm im Freizeitlook zu sehen.

    Wenige Stunden nach der Amtsübernahme von Donald Trump schrieb Obama: "Hi zusammen! Zurück mit dem alten Namen. Geht dieses Ding noch? Michelle und ich fahren jetzt schnell in Urlaub, dann machen wir uns wieder an die Arbeit." Zuvor war bereits der offizielle Account @POTUS an Trump übergeben worden. Obamas Tweets als Präsident sind nun mit dem Namen @POTUS44 zu finden - seine Follower behielt er auch dort.

    Auch Michelle Obama meldete sich zu Wort. "Nach außergewöhnlichen acht Jahren werde ich eine kleine Pause machen", schrieb sie. "Ehe ihr es bemerkt, werde ich zurück sein, um mit euch an den Themen zu arbeiten, die uns wichtig sind." In ihrer Biografie steht nun: "Mädchen aus dem Süden und frühere First Lady. Ehefrau, Mutter, Hundeliebhaberin. Immer Chef-Umarmerin."

  • 01/20/2017, 9:38 PM

    Trump geht zu Fuß

    Trump hat kleine Teile der Parade zu seiner Amtseinführung zu Fuß zurückgelegt. Begleitet von seiner Frau Melania und dem gemeinsamen Sohn Barron stieg der 70-Jährige am Freitag nahe seines Hotels für kurze Zeit aus dem Wagen. Die Parade führt vom Kapitol über drei Kilometer zum Weißen Haus, auch die letzten Meter ging die Familie zu Fuß.

     

  • 01/20/2017, 9:20 PM

    Unmittelbar nach seiner Vereidigung hat US-Präsident Donald Trump seine ersten Pläne für seine Amtszeit auf der Internetseite des Weißen Hauses veröffentlicht. Hier die wichtigsten Punkte:

     

  • 01/20/2017, 7:19 PM

    Der ungarische rechtskonservative Premier Viktor Orban hat Donald Trump zu dessen Inauguration gratuliert, berichtet die Ungarische Nachrichtenagentur MTI am Freitagabend. In seinem Brief an Trump unterstrich Orban dessen "historischen Wahlsieg", der eine starke Vollmacht des amerikanischen Volkes sei für Veränderungen, und versicherte Trump erneut seine Unterstützung.

    Die Welt müsse "enormen Herausforderungen" entgegensehen, was "ein neues und mutiges Herangehen erfordert", betonte der Premier. Laut Orban würden die sich immer stärker erweiternden Wirtschaftsbeziehungen zwischen Ungarn und den USA, die bereits bestehende Zusammenarbeit auf Gebieten wie Anti-Terror-Kampf, die ähnlichen Auffassungen über Wirtschafts- und Sicherheitspolitik, über Grenzschutz und Migration eine "historische Möglichkeit" dafür bieten, dass "wir gemeinsam die Zukunft gestalten". In dem Brief brachte Orban seine Hoffnung zum Ausdruck, dass sich die "bestehenden starken und herzlichen Beziehungen weiter vertiefen". (APA)

  • 01/20/2017, 7:13 PM

    CNN meldet, dass allein in der Hauptstadt Washington DC mehr als 90 Menschen verhaftet wurden.

  • 01/20/2017, 7:10 PM

    NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg hofft auf gute Zusammenarbeit mit dem neuen US-Präsidenten Donald Trump. Das Verteidigungsbündnis sei "die erfolgreichste Allianz der Geschichte" und die Vereinigten Staaten profitierten davon genauso wie Europa, erklärte Stoltenberg in einer am Freitagabend in Brüssel veröffentlichten Mitteilung.

    "Ich freue mich darauf, eng mit Präsident Trump zusammenzuarbeiten, um unsere Allianz zu stärken", so Stoltenberg. Herausforderungen wie der Terrorismus müssten gemeinsam angegangen werden, "mit einer gerechteren Lastenteilung unter den Alliierten". Die USA mahnen andere Bündnismitglieder seit langem, das Ziel zu erfüllen, zwei Prozent der Wirtschaftsleistung für Verteidigung auszugeben. Trump hat die Daseinsberechtigung des Bündnisses infrage gestellt. (APA)

  • 01/20/2017, 6:57 PM

    Die Polizei in Washington hat nach gewaltsamen Ausschreitungen viele Gegner des neuen US-Präsidenten Donald Trump festgenommen. Demonstranten hätten Autos und Geschäfte beschädigt und kleine, vereinzelte Feuer gelegt, teilte die Polizei am Freitag über Twitter mit. Sie seien mit Brecheisen und Hämmern bewaffnet gewesen.

    Die Sicherheitskräfte setzten nach eigenen Angaben Pfefferspray ein. Zwei Polizisten seien leicht verletzt worden. Es habe "zahlreiche Festnahmen" gegeben.

     

     

  • 01/20/2017, 6:58 PM

    Der deutsche Vizekanzler Sigmar Gabriel hat sich unmittelbar nach der Amtseinführung Donald Trumps als US-Präsident mahnend an die Amerikaner gewandt. "Liebe USA, stay the land of the free and the home of the brave", schrieb der SPD-Chef am Freitag auf Twitter. Übersetzt heißt das: "Liebe USA, bleibt das Land der Freiheit und die Heimat der Mutigen."

    Zuvor hatte er in Berlin dazu aufgerufen, Trump selbstbewusst gegenüberzutreten. "Wir sollten selbstbewusst sein. Weder wir Deutschen noch wir Europäer haben Grund, ängstlich oder verzagt zu sein."

     

  • 01/20/2017, 6:55 PM

    Was passiert heute noch in Washington? Donald Trump und sein Vize-Präsident Mike Pence werden mit ihren Familien an insgesamt drei Bällen teilnehmen. Zwei davon werden im Walter E Washington Convention Centre stattfinden (Motto der Bälle ist "Liberty and Freedom: The Official Presidential Inaugural Balls"), und auch im National Building Museum wird getanzt.  Zudem finden eine Handvoll inoffizeller Events statt.

    Wie die Ex-First-Ladys gekleidet waren, sehen Sie hier: "Inauguration Ball: First Ladies und ihre Traumkleider"

  • 01/20/2017, 6:46 PM

    Ex-Ukip-Chef Farage lobt Trumps erste Rede

    Erster Beifall für Präsident Trump aus Großbritannien: Der ehemalige Chef der EU-feindlichen Ukip-Partei, Nigel Farage, hat die erste Rede des neuen US-Präsidenten als "sehr stark" gelobt. Trump meine es ernst, twitterte Farage kurz am Freitag kurz nach der Amtseinführung des 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten.

    Trump sagte bei seiner Rede unter anderem, alles solle sich dem Motto "Amerika zuerst" beugen. Farage, der als einer der einflussreichsten Brexit-Befürworter gilt, hatte Trump im Wahlkampf unterstützt. Kurz nach dessen Wahl düpierte er die britische Regierung, indem er Trump in New York traf.

  • 01/20/2017, 6:46 PM

    Für das erste Lunch des neuen Präsidenten werden die Kameras abgeschaltet, unterdessen trudeln erste internationale Reaktionen ein. Die AfD-Vorsitzenden Frauke Petry und Jörg Meuthen haben sich dem neuen US-Präsidenten Donald Trump in einem Glückwunschtelegramm als "natürliche Verbündete" in Deutschland angeboten. Die AfD stehe "als einzige deutsche Partei in klarer Opposition zur falschen Politik" von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), "die mit ihrer Regierung Deutschland und Europa nachhaltigen Schaden zufügt".

    Trump hatte Merkel und ihre Flüchtlingspolitik wiederholt scharf kritisiert. In einem Interview mit der Bild-Zeitung bezeichnete er diese zuletzt als "äußerst katastrophalen Fehler". "Aufgrund Ihrer bisher getätigten Aussagen verfolgen wir als Deutsche und Europäer hoffnungsvoll Ihre außenpolitischen Positionen, weil sich diese wohltuend vom Kurs der vergangenen Jahrzehnte unterscheiden", schrieben Petry und Meuthen nach Parteiangaben an Trump.

  • 01/20/2017, 6:40 PM

    Obama richtet einen letzten Appell an die Amerikaner

    Mit einem vorerst letzten Appell für den Zusammenhalt aller Amerikaner hat sich Barack Obama auf dem Militärflughafen Andrews verabschiedet. Der Ex-US-Präsident sagte am Freitag: "Wir waren Euer Gesicht und manchmal Eure Stimme. Es ging dabei nie um uns." Die Zuschauermenge skandierte Obamas früheren Wahlspruch: "Yes we can!" Von Andrews aus flogen die Obamas nach Palm Springs in Kalifornien.

     

     

  • 01/20/2017, 6:40 PM

    Weißes Haus kündigt neues Raketenabwehrsystem an

    Der Stab des neuen US-Präsidenten Donald Trump hat die Pläne für die Amtszeit des Republikaners umrissen. Kurz nach Trumps Vereidigung kündigt dessen Regierung auf der Internetseite des Weißen Hauses an, ein modernes Raketenabwehrsystem zu entwickeln. Dieses sei als Schutz gegen Raketenangriffe von Staaten wie Iran oder Nordkorea gedacht.

    Weitrers wurden auf der Seite des Weißen Hauses am Freitag mehrere Zusammenfassungen zur Politik der neuen Regierung veröffentlicht. Darin spricht Trump sich etwa dafür aus, die Energie- und die Außenpolitik ausschließlich an amerikanischen Interessen auszurichten, das Handelsabkommen NAFTA neu zu verhandeln oder die Polizei und das Militär zu stärken.

  • 01/20/2017, 6:37 PM

    Protestaktionen gab es aber vielerorts ...

    A young boy holds a placard during a protest again… Foto: AP/Ben Birchall

     

     

    BRITAIN-US-POLITICS-INAUGURATION-DEMO Foto: APA/AFP/DANIEL LEAL-OLIVAS

     

     

    Inauguration Protest Foto: AP/Jose Luis Magana SPAIN-US-TRUMP-INVESTITURE-DEMO Foto: APA/AFP/JAVIER SORIANO

     

    Women take a selfie during a protest against the i Foto: REUTERS/FRANCOIS LENOIR

     

    People hold candles as they protest in solidarity … Foto: AP/Geert Vanden Wijngaert

     

  • 01/20/2017, 6:33 PM

    Tumulte vor dem New Yorker Trump Tower

    Während der Amtseinführung des neuen US-Präsidenten Donald Trump ist es vor dem Trump Tower in New York zu Protesten und Tumulten gekommen. Mehrere Gruppen von Demonstranten versammelten sich am Freitagmittag (Ortszeit) vor dem Wolkenkratzer des Immobilienmilliardärs in Manhattan und protestierten mit Plakaten und Sprechchören gegen Trump.

    Police officers prepare to take New York City Coun… Foto: AP/Mary Altaffer

     

     

    Police officers take New York City Councilman Juma… Foto: AP/Mary Altaffer

    Eine Gruppe schaffte es kurzzeitig, die noble Fifth Avenue zu blockieren, bis sie von einem großen Polizeiaufgebot wieder von der Straße verdrängt wurde.

    "Trauer in Amerika" oder einfach nur "Nein!" stand auf den Plakaten. Eine Gruppe trug einen Trump-Kopf aus Pappe, der durchgestrichen war. Zwei Frauen hielten ein Plakat, auf dem sie sich beim vorherigen Präsidenten Barack Obama bedankten. Vereinzelt mischten sich auch Trump-Befürworter unter die Menge.

  • 01/20/2017, 6:23 PM

    Donald Trump unterzeichnet die ersten Dokumente als Präsident.

     

     

     

  • 01/20/2017, 6:15 PM

    Falls Sie Trumps Rede nachlesen wollen, können Sie das hier tun.

  • 01/20/2017, 6:11 PM

    Baba, Joe Biden:

     

     

     

    Baba, Barack Obama:

     

     

     

  • 01/20/2017, 6:07 PM

    Wer sich die Rede als Nachtlektüre noch einmal zu Gemüte führen will, hier gibt es sie im Wortlaut.

    Und hier zum Anschauen:

     

     

  • 01/20/2017, 6:05 PM

    Trumps erster Tweet als Präsident: