In Piräus wurde Fissas erstochen.

© APA/ORESTIS PANAGIOTOU

Athen
09/18/2013

Linker Aktivist in Griechenland erstochen

Die Polizei nahm einen Rechtsextremisten der "Goldenen Morgenröte" fest. In Griechenland häufen sich Fälle rechter Gewalt.

Bei einem Kampf in der Vorstadt von Athen ist in der Nacht auf Mittwoch ein linker Aktivist getötet worden. Der 34-jährige Pavlos Fissas, Hip-Hopper und Anti-Faschist, sei im Krankenhaus seinen Verletzungen, unter anderem drei Stichwunden, erlegen, hieß es aus Polizeikreisen in der griechischen Hauptstadt. Demnach gehörte er der linken Gruppierung Antarsia an.

Den Angaben zufolge nahm die Polizei einen 45-jährigen Rechtsextremisten fest. Bei dem Mitglied der Gruppierung Goldene Morgenröte sei ein Messer gefunden worden.

Angaben örtlicher Medien zufolge brach der Kampf gegen Mitternacht vor einem Lokal aus. Demnach gab es zunächst einen Streit über Fußball, der sich dann zu einer Auseinandersetzung über politische Themen entwickelte.

Am Freitag waren bei gewaltsamen Zusammenstößen in der Vorstadt von Athen acht Mitglieder der kommunistischen Partei KKE verletzt worden. Auch dafür wurden Anhänger der Goldenen Morgenröte verantwortlich gemacht.

Bei der griechischen Parlamentswahl im vergangenen Jahr hatten die Rechtsextremisten 18 Mandate errungen. Derzeit rangieren sie in Umfragen auf dem dritten Platz.

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