Die Menschen sitzen in der Grenzregion fest.

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Mittelamerika
11/30/2015

Kubanische Flüchtlinge: Keine Lösung in Sicht

Rund 4.000 Menschen warten an der Grenze zwischen Costa Rica und Nicaragua auf die Weiterreise in die USA.

Das Drama um die kubanischen Flüchtlingen in Mittelamerika geht weiter. Rund 4.000 Menschen harrten am Sonntag nach zwei Wochen unter schwierigen Bedingungen in der Grenzregion zwischen Costa Rica und Nicaragua aus. Die nicaraguanischen Behörden verweigern den Migranten die Einreise auf ihrem Weg in die USA.

Die Kubaner waren in den Wochen zuvor nach Ecuador in Südamerika geflogen und von dort aus teilweise mithilfe von Schlepperbanden Richtung Norden weitergereist.

Mehrere Länder der Region berichteten zuletzt über die verstärkte Ankunft kubanischer Flüchtlinge. Sie reisten aus dem sozialistischen Karibikstaat zunächst nach Ecuador aus, wo sie bisher kein Einreisevisum benötigten. Hintergrund ist wohl die Befürchtung vieler Kubaner, in Zukunft nicht mehr so einfach wie bisher eine Aufenthaltsgenehmigung als politische Flüchtlinge in den USA zu bekommen. Die USA und Kuba normalisierten in diesem Jahr ihre Beziehungen nach einer jahrzehntelangen Eiszeit.

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