Politik | Ausland
10.03.2013

Kein Ende im Streit um Falklandinseln

30 Jahre nach dem Krieg stimmen die Inselbewohner über die Zugehörigkeit ab. Argentinien will das Ergebnis nicht anerkennen.

Die Bewohner der Falklandinseln stimmen ab Sonntag in einem Referendum über die Zugehörigkeit zu Großbritannien ab. Die Wahlbüros öffnen am Sonntagvormittag und schließen am Montag. Zur Abstimmung in dem britischen Außengebiet im Südatlantik aufgerufen sind 1.672 Bewohner. Ergebnisse werden in der Nacht auf Dienstag erwartet. Umfragen deuten daraufhin, dass die Inselbewohner mit großer Mehrheit für eine Beibehaltung des gegenwärtigen Status stimmen werden.

Die Falklandinseln liegen 400 Kilometer vom argentinischen Festland entfernten. Sie befinden sich seit 1833 unter der Kontrolle Großbritanniens. Argentinien hatte 1982 vergeblich versucht, die "Malvinas" zu erobern. In dem blutigen Konflikt starben 649 Argentinier und 255 Briten.

Falkland: Von der Entdeckung zum Krieg

Stichwort - Falkland-Inseln

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Die argentinische Präsidentin Cristina Fernandez de Kirchner hat bereits angekündigt, das Resultat der Volksabstimmung nicht anzuerkennen. Großbritannien und Argentinien sind seit Jahrzehnten in einen Streit um die Zugehörigkeit des Gebiets verstrickt. 30 Jahre nach dem Falkland-Krieg zwischen den beiden Ländern wurde die Rhetorik 2012 wieder schärfer.