Justin Trudeau

© REUTERS/KACPER PEMPEL

Burkini-Debatte

Kanadas Premier verteidigt das Tragen des Burkini

Justin Trudeau fordert mehr Respekt für die individuelle Entscheidungen Anderer.

08/23/2016, 08:57 AM

Kanadas Premierminister Justin Trudeau hat das Tragen des Burkinis verteidigt, nachdem der muslimische Ganzkörperbadeanzug in mehreren französischen Badeorten verboten worden war. Trudeau forderte am Montag bei einer Pressekonferenz, dass der "Respekt der individuellen Rechte und Entscheidungen" "ganz oben im öffentlichen Diskurs" stehen sollte.

Forderungen von Politikern in der französischsprachigen Provinz Quebec nach einem Burkini-Verbot wies der liberale Politiker zurück. Kanada sollte "über die Toleranz hinaus gehen", sagte Trudeau. Toleranz bedeute lediglich, das Existenzrecht anderer zu akzeptieren, wenn sie "bei uns nicht zu sehr stören". Es gehe aber um "Akzeptanz" des Anderen nicht "trotz, sondern wegen der Unterschiede", sagte Trudeau.

In Frankreich hatten kürzlich Cannes, Nizza und andere Küstenstädte den Burkini im Namen der Trennung von Religion und Staat verboten und dies teilweise mit Verweis auf die jüngsten Terroranschläge begründet.

Wir würden hier gerne ein Login zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.

Jederzeit und überall top-informiert

Uneingeschränkten Zugang zu allen digitalen Inhalten von KURIER sichern: Plus Inhalte, ePaper, Online-Magazine und mehr. Jetzt KURIER Digital-Abo testen.

Liebe Community,

Mit unserer neuen Kommentarfunktion können Sie jetzt an jeder Stelle im Artikel direkt posten. Klicken Sie dazu einfach auf das Sprechblasen-Symbol rechts unten auf Ihrem Screen. Oder klicken Sie hier, um die Kommentar-Sektion zu öffnen.

Kanadas Premier verteidigt das Tragen des Burkini | kurier.atMotor.atKurier.atFreizeit.atFilm.atImmmopartnersuchepartnersucheSpieleCreated by Icons Producer from the Noun Project profilkat