Julischen Alpen, Grenzgebiet Österreich-Italien.

© APA/BARBARA GINDL

Schlepperei, Terrorismus
12/14/2015

Italien verschärft Kontrollen im Grenzgebiet zu Österreich

90 zusätzliche Soldaten in Friaul eingesetzt, um im Grenzgebiet zu patrouillieren.

Die italienische Regierung hat die Grenzkontrollen in der Region Friaul verschärft. Ab dieser Woche werden zusätzliche 35 Soldaten im Gebiet von Udine unweit der österreichischen Grenze eingesetzt. Weitere 55 Soldaten werden die slowenische Grenze in den Provinzen Triest und Görz überwachen, teilte die Triester Präfektin Francesca Adelaide Garufi laut Medienangaben am Montag mit.

Gegen Terrorismus und Schlepperei

Die Soldaten werden nicht die Grenzen direkt überwachen, sondern das gesamte Grenzgebiet patrouillieren. Dies soll dem Kampf gegen den Terrorismus und der Schlepperei dienen. Nicht-EU-Bürger sollen bei der Einreise nach Italien streng kontrolliert werden.

Auch am Hafen Triest werden die Kontrollen verschärft, teilte Garufi weiter mit. Sie hob die gute Zusammenarbeit mit der österreichischen und der slowenischen Polizei hervor.

Bei der Patrouillierung des Grenzgebiets sollen Streifen mit italienischen Soldaten und Polizisten eingesetzt werden. Vor allem im Grenzgebiet von Tarvis werden Kontrollen verschärft. Stärkere Überwachung hat in den vergangenen Monaten zu einem beträchtlichen Rückgang der Schlepperei im italo-österreichischen Grenzgebiet beigetragen.

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